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Post-90er tibetische Krankenschwester

Datum: 16.05.2016,09:23:18 Quelle: China Tibet Online

„Werden Sie nicht nervös. Ich mache eine Blutentnahme für Sie.“ In einem Krankenzimmer der chirurgischen Abteilung der Klinik der tibetischen Medizin führte die Krankenschwester Lamaocuo eine Blutentnahme durch und wartete darauf, dass eine Blutuntersuchung gemacht werden sollte. Sie fragte den Patienten auf Tibetisch, woher er kommt, was er beruflich macht usw. Dazu sagte Lamaocuo, dass viele Leute des nomadischen Gebiets noch nie einer Blutentnahme im Krankenhaus unterzogen worden seien und daher nervös würden. Deshalb lenke sie das Gespräch auf andere Themen, wodurch die Sache viel leichter werde.

Zwei Tage vor dem internationalen Tag der Krankenschwestern am 12. Mai wurde die tibetische Krankenschwester Lamaocuo, die in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts auf der Steppe Golog in der Provinz Qinghai geboren wurde, von einer Überraschung der Kollegen ihrer Abteilung zu Tränen gerührt. Zwei Tage nachdem sie die Geburtstagstorte gegessen haben wird, die ihre Kollegen zusammen gekauft haben, wird sie ihren sechsten Tag der Krankenschwestern feiern.

„Am Tag der Krankenschwestern haben wir Krankenschwestern natürlich nicht frei.“ Unkompliziert und ohne Umschweife drückte sich Lamaocuo aus.

Nach dem Abschluss der Oberschule wurde Lamaocauovon einer Gesundheitsschule der Provinz Qinghai aufgenommen, wo sie eine Pflegerfachausbildung erhalten sollte. Nach dem Abschluss hat sie es in ein Krankenhaus geschafft, wie sie es sich gewünscht hatte. Jedoch hat ihr das einige Schwierigkeiten bereitet. „Anfangs wollte sie einen anderenBeruf ausüben. Obwohl alle „Engel in weißen Kitteln“ sind, hören manche Leute nur auf die Ärzte und nicht auf die Krankenschwestern.

Aber Lamaocuo fügte hinzu, dass es nur ein Einzelbeispiel sei, dass man es nicht leicht habe. In der chirurgischen Abteilung sehe man mehr tragische Fälle, in denen es um Leben und Tod gehe. Da spüre man die wärmste Seite der Menschheit. „Wenn es den Patienten besser gehe und sie sich bei uns bedanken, dann finden wir unseren Beruf doch nicht so schlecht.“

Weiter sagte sie, dass es im Krankenhaus viele Kranke aus dem nomadischen Gebiet gebe. Wenn man sie gut behandle, kämen sie wieder zurück in die Abteilung und unterhielten sich mit den Schwestern, nachdem sie entlassen worden seien.

Viele Kranke, die aus ostchinesischen Städten oder gar Übersee kommen, kommen hierher, um die mysteriöse tibetische Medizin zu erleben. Das Krankenhaus bietet nicht nur Behandlungsmethoden an, die Besonderheiten der traditionellen tibetischen Medizin haben, sondern viele Ärzte haben auch eine schulmedizinische Ausbildung bekommen. Dadurch können sie mit Methoden, die die tibetische Medizin und die Schulmedizin miteinander kombiniert haben, die Patienten behandeln. Darüber hinaus sagte Lamaocuo, dass die Mundpropaganda für das Krankenhaus werbe, weil es wirklich gut sei. Daher sei sie als Mitglied dessen stolz darauf.

Doch sind die meisten Patienten Nomaden. Dazu meint Lamaocuo, dass sie Tibetisch mit ihnen spreche und es im Krankenhaus tibetische Hinweise gebe, sodass die Patienten im Krankenhaus eine Orientierung hätten und das Krankenhaus sympathisch finden würden.

„Aus Sicht vieler Nomaden sind die Kliniken der tibetischen Medizin die besten Kliniken. Ich nehme meine Oma als Beispiel. Ihre Enkelin arbeitet bei der Provinzklinik der tibetischen Medizin. Darauf ist sie sehr stolz und findet mich ausgezeichnet“, sagte Lamaocuo.

Am Tag der Krankenschwestern sagte Lamaocuo mit Lächeln, dass sie einen höheren Berufstitel bekomme, aber ihr eigentlicher Wunsch im Herzen sei, dass sich jeder Patient, um den sie sich kümmere, bestens erhole und gesund werde, damit sie sich nie mehr „wiedersehen“ müssten.

(Editor: Daniel Yang)

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