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Das glückliche Leben des Bauern Phurbu Tenzin

Datum: 07.02.2017,14:05:11 Quelle:China Tibet Online

In einem neu gebauten Bauernhof der Stadt Lhoka in Tibet lief die kleine Drolma, die nicht mal zwei Jahre alt war, fröhlich hin und her. Sie verteilte Snacks und Spielzeug unter den Gästen und kicherte hin und wieder. Ihr Vater Phurbu Tenzin schaute sich seine Tochter an und auf seinem Gesicht war Liebe zu erkennen.

Im August 2015 hat die Frau von Phurbu Tenzin die kleine Tochter Drolma geboren. Ehe die Familie die Freude teilen konnte, wurde diagnostiziert, dass die kleine Drolma einen angeborenen Herzfehler hatte. Im nächsten Jahr wurden Drolma und zwei andere Patienten, die ebenfalls Kinder waren, zusammen in der Provinz Hubei Operationen unterzogen.

Laut den Angaben Yudrons, Direktorin des dortigen Gesundheitsamtes, hat die Regierung in Sachen angeborene Herzfehler von der Unterstützung, die speziell Tibet angeboten wird, Gebrauch gemacht. Damit haben sie Patienten zu den Krankenhäusern der Verwaltungsgebiete, die Tibet Unterstützung bieten, zur Behandlung geschickt. Außerdem wurden die Behandlungskosten sowie die Kosten für Kost und Logis ausnahmslos von den dortigen Krankenhäusern übernommen. Des Weiteren bietet die Regierung 8000 Yuan (rund 1086 Euro) als Spesen der Hin- und Rückfahrt.

Nachdem die kleine Drolma geheilt worden ist, hat Phurbu Tenzin keine Sorgen mehr. Mit der Unterstützung der Regierung hat er ein Bankdarlehen in Höhe von 300.000 Yuan (rund 40.745 Euro) aufgenommen. Zusammen mit seinen Ersparnissen hat er ein neues Haus aufgebaut. Darüber hinaus hat er seinen 5-Tonnen-Lkw der Marke FAW gegen einen 25-Tonnen-Lkw getauscht, so dass er anfangen konnte, als Spediteur zu arbeiten.

“Nach dem Erwerb des neuen Autos verdiene ich bei einer Fahrt mindestens 1000 Yuan (etwa 136 Euro). In ungefähr vier Jahren kann ich mein Darlehen komplett tilgen.“ Phurbu Tenzin fügte hinzu: „Die Behandlung meiner Tochter kostet kein Geld und das Studium des älteren Sohnes ist auch gratis. Und Senioren können ihre medizinischen Kosten erstatten lassen. Nur wenn man bereit ist, zuzupacken ,  kann man Geld verdienen, egal, was man macht.“

Als der Reporter zur Haustür begleitet wurde, ist Pema Tsomo auf ein elektrisches Dreirad gestiegen, denn sie wollte ins Teehaus des Dorfes zum Jobben gehen. „Nun ist die Politik vorteilhaft, aber wir dürfen nicht faulenzen. Stattdessen müssen wir mit unseren beiden Händen zu Wohlstand kommen“, sagte sie.

Quelle: Nachrichtenagentur Xinhua

(Editor: Daniel Yang)

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