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Danzhaxi: Gedeihende Lotosblumen an der Stiftspitze

Datum: 24.03.2017,10:33:00 Quelle:China Tibet Online

Thangka ist eine alte Kultur- und Kunstform Tibets. Es ist nicht nur ein wichtiger Weg für Auswärtige, Tibet kennenzulernen, sondern  auch zu einem der vielen jüngeren Tibeter geworden. Danzhaxi ist ein solcher junger Tibeter, der einen Thangka-Traum hat.

“In der Zeit beim Vieh-Herumtreiben bin ich am bedächtigsten und kann den Charme der Natur am besten zu spüren bekommen.” Als der älteste Sohn seiner Familie hat Danzhaxi nach dem Abschluss der unteren Mittelschule im Jahr 2007 angefangen, Schafe für seine Familie herumzutreiben.

“Innerhalb von über sieben Jahren sind außer dem Viehherumtreiben das Bewundern und das Malen der Landschaft der Heimat zu meinem Hobby geworden.” Auf diese Art und Weise ist es zum Traum Danzhaxi geworden, ein Lariba (Thangka-Maler) zu werden.

Um den Traum zu verwirklichen, hat sich Danzhaxi im März 2012  dafür entschieden, seine Heimat zu verlassen und allein nach Lhasa zu kommen, wo er angefangen hat, zu jobben und nach Thangka-Meistern zu suchen.

Am Anfang des Jahres 2014 hat Danzhaxi per Zufall den Meister Tsering Wandu kennengelernt. Daraufhin hat er angefangen, von ihm das Thangka-Malen zu lernen. “Seit ich mit Thangka in Kontakt gekommen bin, weiß ich, dass es meine Schicksal ist, Thangka zu malen.” Danzhaxi sagte, dass er für seinen eigenen Thangka-Traum von 2014 bis heute in Lhasa Thangka-Malen lernt, während er jobbt, wobei er nur selten nach Hause geht.

“Thangka ist die Enzyklopädie des tibetischen Volkes.” Danzhaxi sagte: “Jeden Tag investiere ich über drei Stunden in tibetische Bücher über die Religion, die Geschichte, die Politik, die Kultur, das gesellschaftliche Leben, die Bräuche, die tibetische Medizin etc., um den kulturellen Hintergrund Thangkas richtig zu verstehen.”

Danzhaxi meint, dass es eine gute Sache sei, wenn jüngere Leute Thangka malen. Dies hat ihnen nicht nur einen Arbeitsplatz gegeben, sondern diese alte Kunstgattung kann auch weitergeführt werden.

“Ich gebe mein Bestes, damit diese Kunstgattung überlebt, denn sie ist unseres Schutzes und unserer Weiterführung wert”, sagte Danzhaxi verantwortungsbewusst,  als von der Bedeutung Thangkas die Rede war.

Quelle: Tageszeitung Tibet

(Editor: Daniel Yang)

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