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Tibetische “Verwandte” des Staatsanwalts

Datum: 14.04.2017,14:20:24 Quelle:China Tibet Online

“Wenn es nicht der Staatsanwalt Zhang gewesen wäre, dann wären die zwei Kranken bei mir zu Hause nicht mehr am Leben”, sagte der Dorfbewohner Tashi ununterbrochen, als er den Reporter sah.

Der Staatsanwalt im Mund Tashis ist Peizhong ZHANG, Direktor der Staatsanwaltschaft des Autonomen Gebiets Tibet. Im Juli 2013 hat Peizhong ZHANG eine Verwandtschaft mit der Familie Tashi festgelegt.

Peizhong ZHANG sagte freundlich: “Ich bin älter als du. In Zukunft bin ich dein älterer Bruder. Ab nun sind wir Verwandte für das ganze Leben.

Seitdem nimmt sich Peizhong ZHANG in seiner Freizeit neben der Arbeit Zeit, um diese tibetischen Verwandten zu besuchen. Am Frühlingsfest bringt er ihnen Süßigkeiten und am Laternenfest bringt er ihnen Mondkuchen. Als er sah, dass sich die zwei Kinder Tashis für die Hochschulaufnahmeprüfung vorbereiteten, befürchtete er, dass sie  nicht genug Nährstoffe zu sich nehmen könnten. Daher hat er den zwei Kindern Geldgeschenke gegeben.

In einem Gespräch hat Peizhong ZHANG erfahren, dass Leihong, die Frau Tashis, an einem Meningeom  und Tashis jüngere Schwester Dorje an der Hochplateau-Herzerkrankung leidet. Da die medizinische Infrastruktur von Nyingchi unterentwickelt ist, hat er dabei geholfen, Kontakte mit passenden Krankenhäusern zu knüpfen. Im November 2013 ging es Leihong etwas besser und sie musste in ein großes Krankenhaus  zur Nachkontrolle gehen. Da hat Peizhong ZHANG für sie Kontakte mit einem Krankenhaus in Chengdu hergestellt. Weil die Familie Tashi finanzielle Schwierigkeiten hatte, hat Peizhong ZHANG die Reisekosten sowie die Unterkunftskosten übernommen.

“Damals waren wir über einen Monat im Krankenhaus. Nach der Entlassung haben wir uns für eine Zeitlang in Chengdu erholt. Weil wir es eilig gehabt hatten, hatten wir nicht alle Gegenstände zum Alltagsleben dabei. Als uns der Staatsanwalt Zhang besuchte, hat er uns extra einige Kleidungsstücke mitgebracht. Außerdem hat er mir seinen eigenen Pelzmantel geschenkt.“ Als davon die Rede war, wurden Tashis Augen etwas rot.

Auf einer Geschäftsreise in Chengdu hat Peizhong ZHANG nebenbei dem Ehepaar Tashi in Chengdu eine Visite abgestattet. Ausgerechnet da wollte Leihong  ins Krankenhaus zur Nachkontrolle gehen. Daraufhin sagte Peizhong ZHANG: „Kein Problem. Geht ruhig hin. Ich warte zu Hause auf euch. Ich übernehme das Kochen.“ „Ich habe gedacht, dass Herr Zhang das nur aus Höflichkeit gesagt hätte. Jedoch trat ein Tisch voller warmer Speisen in unser Sichtfeld, nachdem wir vom Krankenhaus heimgekehrt war.“

In den letzten fünf Jahren hat Peizhong ZHANG 30.000 Yuan (rund 4108 Euro) von seinem Gehalt zusammengekratzt, um die zwei Kinder Tashis zu finanzieren; da er sah, dass die Familie Tashi in Schwierigkeiten steckte, hat Peizhong ZHANG Tashi 10.000 Yuan (etwa 1369 Euro) gegeben, damit er im Dorf einen kleinen Laden eröffnen konnte; 2015 konnte der Laden Tashis nicht normal betrieben werden, weil er zu Hause zwei Kranke hatte. Aus diesem Grund hat Peizhong ZHANG es möglich gemacht, für Tashi zehn Kühe zu kaufen; im März 2016 haben die Kühe Tashis angefangen, Milch zu geben. Die Milch, Milchreste und Butter werden auf dem Markt im Stadtgebiet verkauft. So geht es der Familie Tashi Tag für Tag besser.

Quelle: Tibet.cn 

(Editor: Daniel Yang)

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