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Tibet Geschichte: Tibet-Chefin und nepalesischer Schneider

Datum: 19.05.2017,10:01:35 Quelle:China Tibet Online


Muren Dequ, der dieses Jahr 41 Jahre alt ist, betreibt seit langem in der Großgemeinde Zham an der chinesisch-nepalesischen Grenze einen Laden für maßgeschneiderte Anzüge sowie nepalesische Trachten.

Das Erdbeben am 25. April 2015 in Nepal hat dazu geführt, dass die Handelsstelle der Großgemeinde Zham des Kreises Nyalam von schweren geologischen Katastrophen bedroht wird. Wie die anderen über 6000 Einwohner von Zham ist die Familie Dequ nach Xigazê umgezogen, wo sie untergebracht wurden.

Dequ hat vorher Nepalesen als Schneider angestellt. Sie hatten gute Techniken. Daher war die Schneiderei Dequs in Zham sehr berühmt. Nachdem sie Zham verlassen hatte, sind alle nepalesischen Mitarbeiter weggegangen. Daraufhin musste Dequ den importierten Stoff im Lager mitnehmen und ihr Geschäft  auf dem Zham-Markt in Xigazê weiter betreiben.

Im März 2017 hat Dequ im öffentlichen Mietblock im Bezirk Samzhubzê eine Gewerbefläche von 270 Quadratmetern gemietet. Außerdem hat sie mit der Unterstützung der Regierung extra vier nepalesische Schneider angestellt. Damit hat sie angefangen, das eigentliche Geschäft zu betreiben.

Die Anzüge von Dequ werden allesamt maßgeschneidert und die Preise liegen zwischen 1700 und 3000 Yuan (zwischen rund 226 und 399 Euro).  Einen Monat nach der erneuten Eröffnung ihres Ladens hat der Umsatz schon 40.000 Yuan (rund 5316 Euro) erreicht. Deyqu meint, dass das Geschäft in Zham zwar gut gewesen sei, aber Xigazê einen größeren Markt habe, weswegen sie in Zukunft eine bessere Entwicklung haben würden.

Die neuen Wohnhäuser in Samzhubzê für die Opfer aus Zham würden bald fertiggestellt werden. Als Nächstes will Dequ mit der Unterstützung der Regierung die eigene Schneiderei ausbauen, um der Bevölkerung mehr Arbeitsplätze zu bieten.

(Editor: Daniel Yang)

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