Thema:
Startseite > Kommentar > Menschen

Assistenzärztin in Tibet Xinlin HOU: Pädiaterin und Mutter

Datum: 21.06.2017,10:21:51 Quelle:China Tibet Online


Xinlin HOU kommt vom Ersten Krankenhaus der Stadt Beijing und ist nun Leiterin der pädiatrischen Abteilung des Volkskrankenhauses des Autonomen Gebiets Tibet. Als der Reporter sie interviewt hat, hat sie gerade für die Ärzte der Abteilung die Fachschulung, die einmal in der Woche stattfindet, durchgeführt. Junge Ärzte und Krankenschwestern hörten sorgfältig zu und stellten immer wieder Fragen. Xinlin HOU hat jede Frage detailliert beantwortet. 

Die kinderärztliche Abteilung ist ein Schwerpunkt des Volkskrankenhauses des Autonomen Gebiets Tibet und das pädiatrische Überweisungszentrum für Schwererkrankte des ganzen autonomen Gebiets. „Im Großen und Ganzen kommen Infektionen und ansteckende Krankheiten am häufigsten vor. Viele Kinder kommen erst dann, wenn die Infektionen sehr schwer werden. Bei ihrer Ankunft zählen sie schon zu Schwererkrankten.  Des Weiteren kommt Sclerema neonatorum sehr oft vor wegen des Sauerstoffmangels. Ferner gibt es viele Frühgeborene. Überdies kommen manche angeborenen Krankheiten vor“, sagte Xinlin HOU, während sie die Mitarbeiter der Abteilung anwies, den Krankenzimmern Visiten abzustatten. 

Die 12-jährige Lhamo lag im Krankenbett und ihre zwei großen Augen blinzelten. Xinlin HOU hat die infizierte Wunde am Bein Lhamos untersucht und gesehen, dass die Wunde kleiner geworden und vernarbt ist. Daher freute sich Hou. Kurz nach der Ankunft im Krankenhaus hatte Lhamo wegen der Unruhe von der Krankheit eine Abneigung gegenüber Ärzten. Oft wickelte sie ihr Gesicht in Kleidung und weigerte sich, Gespräche mit Ärzten zu führen. Xinlin HOU hat die eigenen tibetischen Schüler mitgenommen, um Lhamo zu besuchen und zu amüsieren.  Sie haben ihr Han-chinesische, traditionelle Geschichten erzählt. Nach und nach hatte Lhamo keine Abneigung mehr und wurde gehorsam.  Sie kooperierte bei Behandlungen. Es bereitet ihr jeden Tag die größte Freude, dass Frau Hou sie besucht.  

Hou sagte, dass die Ärzte und Schwestern alle sehr voller Hingabe und sehr kompetent seien. Es heißt, dass das Arbeitspensum der Ambulanz jeden Tag sehr groß ist. Jeden Tag gibt es mindestens 200 bis 300 Personen. Wenn es viel ist, dann kommt es auf 400 Personen. „Es mangelt hier am medizinischen Personal. Jeden Tag arbeiten die Leute hier überbelastet.“ 

„Die medizinische Unterstützung für Tibet ist optimal. Jede Abteilung hat unterschiedliche Fachrichtungen. Beispielsweise konzentriere ich mich auf gravierende, neurologische Erkrankungen Neugeborener. Und ich hoffe, dass nächstes Mal Ärzte anderer Fachrichtungen kommen. Wenn die Unterstützung für Tibet jedes Jahr ein Problem löst und dies sich ansammelt, dann ist es sehr hilfreich für die Weiterentwicklung der Medizin Tibets“, sagte Hou.

Quelle: Tibet.cn

(Editor: Daniel Yang)

Rgya Mtsho: Eine Tibet-Weihrauch-Geschichte Rosenmarmelade verbessert Einkommen von Bauern in Xinjiang Oper über chinesischen Mönch Jianzhen in Xinbei aufgeführt Xigazê, Prüfungsstäte für eine Person Müll sammeln auf dem Mt. Qomolangma
12345
  

Auch interessant