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Drolma Gyalpo-Umweltschützer der Steppe

Datum: 30.06.2017,09:25:01 Quelle: China Tibet Online

In der großen Steppe Maqu mit einer Fläche von mehr als 10.000 Quadratkilometern im Autonomen Bezirk Gannan der Provinz Gansu kennt fast jeder Drolma Gyalpo, der Müll sammelt. Dieser gesetzte Tibeter mit einer von der Sonne gebräunten Haut sammelt und beseitigt Müll. Damit verbesserte er die wüstenartige Steppe und schützt schweigsam die große Steppe, die ihn seit der Geburt und dem Aufwachsen begleitet.

Infolge der Lebensgewohnheiten und dem Mangel an Umweltbewusstsein gab es vor vielen Jahren in der Steppe Maqu auf den Weideflächen aller Haushalte viel Müll.  Die Steppe ist sehr degeneriert. „Damals hat der Müll Flüsse und die Steppe verschmutzt. Fische und Vögel sind gestorben. Schafe haben den Müll gefressen und konnten nicht lange leben. Das macht traurig“, sagte Drolma Gyalpo.

Im Jahr 2003 hat Droma Gyalpo auf der eigenen Weide mit einer Fläche von rund 133 Hektar angefangen, Kuhfladen, Ofenasche, Altkleider und sterbliche Überreste von Rindern sowie Schafen, die herumlagen, zu beseitigen. Jedoch wurde seine Tat  von anderen Nomaden und seiner Familie nicht verstanden. Schließen kosteten Säcke, in die Müll gefüllt wurde, und Wagen, die den Müll abtransportierten, nicht wenig Geld.

Trotz der Skepsis hat Drolma Gyalpo durchgehalten. Nach einem Jahr hat die gesäuberte Steppe Drolma Gyalpo mit mehr Gras belohnt. Nach und nach sind seine Familie, seine Freunde und seine Nomaden überzeugt worden. Inzwischen gibt es immer mehr Leute, die ihm bei der Müllsammlung und der Verbesserung der Steppe folgen.

Dadurch ist der grüne Schützer der Steppe Magqu seitdem voller Tatendrang. Im Jahr 2011 hat Drolma Gyalpo die über 1.000 Schafe und Rinder von zu Hause verkauft. Mit dem Verdienst hat er ein Werk für Steppenzaun aufgebaut. Die Gewinne davon investiert er wieder in den Schutz der Steppe. „In den letzten Jahren hat Drolma Gyalpo keinen einzigen Cent von uns verlangt und uns niemals über Schwierigkeiten berichtet.“ Dies sagte Dongbao, Direktor des Amtes der Forst- und Viehwirtschaft des Kreises Maqu. „Andere Menschen eröffnen Firmen, um Geld zu verdienen. Nur er büßt schon immer Geld ein.“

Im Jahr 2014 hat Drolma Gyalpo seine Aufmerksamkeit von der Müllsammlung und der Umweltsäuberung auf die komplexere, schwierigere Regulierung der wüstenartigen Steppe gerichtet.

Seit 2015 betreibt der Autonome Bezirk Gannan der Tibeter eine Kampagne zur Verbesserung der Stadt und des Landes. Die Umwelt in der tibetischen Region in Gannan hat sich gewaltig verändert. Das Umweltbewusstsein ist vielen Menschen in Fleisch und Blut übergegangen. Genau in diesen Jahren merkt die Familie von Drolma Gyalpo, dass ihre Arbeit mehr Verständnis, Unterstützung und Lob bekommt.

 

Autor: Shi Yuceng, Jiang Weichaoa

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

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