Thema:
Startseite > Kommentar > Menschen

„Batman“ auf dem Hochplateau

Datum: 17.07.2017,09:38:01 Quelle:China Tibet Online




Am Berg Haizi der Großgemeinde Sumdü, die über 50 Kilometer vom Kreis Dabba des Bezirks Garzê entfernt ist, ist die Natur wechselhaft. An einem Tag kann man vier Jahreszeiten erleben. Am 6. Juli hat eine Gruppe von Menschen in dunkelblauer Kleidung mit den eigenen Körpern Generatoren und unterschiedliche Wartungsmaterialien, die 300 Kilo wogen, getragen und sie sind zur Basisstation des Berges Haizi gelaufen. Sie werden von den Leuten freundlicherweise als „Batmen“ des Hochplateaus bezeichnet.  

Damit die Handysignale die Umgebung im Umkreis von 10 Kilometern rund um den Flughafen Dabba der Provinz Sichuan abdecken, müssen diese „Batmen“ des Hochplateaus jedes Mal einige Stunden mit Wartungsmaterialien, die nahezu 50 Kilo wiegen, unwegsame Bergpfade gehen, um die Basisstation des Berges Haizi, die 4500 Meter über dem Meeresspiegel liegt, zu erreichen. Da in diesem Gebiet keine Menschen leben,  die Wege holprig sind und es schwierig ist, sich Pferde auszuleihen, ist jeder Gang auf den Berg für sie eine richtige Herausforderung. Seit kurzem herrscht  Regenszeit und die Pfade auf dem Berg sind voller Löcher.  Das Regenwassser sammelt sich auf den Weiden. Daher ist das Gebiet sehr unwegsam geworden. Man konnte sehen, dass die Hochplateau-“Batmen“ rote Gesichter hatten und schwer atmeten. Überdies feuerten sie sich gegenseitig an. 

Durchschnittlich sind diese „Batmen“ mehr als 30 Jahre alt. Dinggang CAI, der die Berufsschule Changjiang in Sichuan besucht hat, ist nur 20 Jahre alt. „Ich komme aus dem Bezirk Liangshan der Provinz Sichuan. Seit zwei Monaten mache ich hier mein Praktikum. Meine jetzige Aufgabe besteht vor allem darin, die Basisstation zu warten.“ Er kletterte vorsichtig auf den Eisenturm, während er Kabel zum Austausch nach oben zog. Zhiyuan ZHU neben Dinggang CAI sagte dem Reporter: „Ich bin dieses Jahr 46 Jahre geworden und komme aus Neijiang. Seit sechseinhalb Jahren arbeite ich hier. Ich mag den Job. Als ich sah, dass die Bewohner mancher Dörfer zum Telefonieren auf höhere Berge rennen mussten, habe ich mich entschlossen, den Einwohnern  so schnell wie möglich Handysignale zu bringen.“ 

Derzeit ist der ganze Kreis Dabba vom 2G-Kommunikationsnetzwerk abgedeckt.  Das 4G-Netzwerk deckt schon 77 % der Verwaltungsdörfer ab und die restlichen Dörfer bekommen aller Voraussicht nach am Ende des Jahres 2018 4G-Handysignale.

Quelle: www.scol.com.cn

(Editor: Daniel Yang)

 

Menschen

Mehr>>
Tibet: Nomadenunternehmer Bianjiu Lunzhu     „Feldleiter“ in der Steppe in Nordtibet „Batman“ auf dem Hochplateau Tibetische Pensionen mit schönen Landschaften Tonmacher auf dem Hochplateau in Westsichuan
12345
  

Auch interessant