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Förster auf dem Hochplateau

Datum: 26.07.2017,10:22:46 Quelle:China Tibet Online


Auf dem Hochplateau Qinghai-Tibet gibt es eine spezielle Gruppe Menschen. Sie haben eine enge Bindung an die Natur und ihre Schuhe sind immer voller Sand und Erde. Sie schützen seit Generationen Wälder und Bäume. Sie sind die Praktizierenden des chinesischen Traumes und die liebsten Waldschützer des Hochplateaus.

Beishawo ist ein sehr schwer verwüsteter Hang im Kreis  Dulan des Autonomen Bezirks Haixi der Mongolen und Tibeter in der Provinz Qinghai. Um das zu ändern, wurde hier ein Wald zum Allgemeinwohl angepflanzt. Jeden Tag fährt der junge Tibeter Caiguo mit dem eigenen Motorrad, um den Wald zu patrouillieren und die grüne Farbe, die schwer zu bekommen war, zu schützen. Caiguo, der seit über 10 Jahren hier patrouilliert, sagte: „Eine Patrouille mit dem Motorrad dauert 3 Stunden. Wenn Schafherden hereinstürmen, dann kann man sie nur zu Fuß vertreiben.  Eine Patrouille zu Fuß dauert 7 Stunden. Um den Wald zu patrouillieren, muss ich jedes Jahr über 9000 Kilometer fahren.“

Tsering Ngodup, der Tarnkleidung und das rote Armband „Waldpatrouille“ anhatte, war sehr sorgfältig. Er sagte, dass man als Waldschützer nicht nur Verantwortungsbewusstsein, sondern auch Prinzipien einhalten muss. „Wenn ich auf ordnungswidriges Baumfällen und Vieh-Herumtreiben stoße, werde ich das schonungslos verhindern. Ich überzeuge die Leute mit Argumenten, die Tat zu unterlassen und dass sie sich langsam daran gewöhnen müssen.“

Der 59-jährige Waldschützer Xiluo kann sich an die Szene vor 2013 erinnern und sagte: „Am nördlichen Ufer des Brahmaputra war früher kein Gras und es wuchs kein Baum. Wenn es jedes Jahr im Februar wehte, konnte man nichts sehen. Als man hier anfing, Bäume anzupflanzen, habe ich wie die anderen Dorfbewohner etwas gezögert und schätzte, dass man das hier nicht schaffen kann. Wir haben aber nicht gedacht, dass wir Erfolg hätten. Seit ich der Waldpatrouille beigetreten bin, muss ich jeden Tag nach den gepflanzten Bäume sehen und checken, ob es Schädlingsbefall oder Wassermangel gibt. Heute freue ich mich, wenn ich sehe, wie die angepflanzten Setzlinge Tag für Tag aufwachsen.“

Quelle: Tibet.cn

(Editor: Daniel Yang)

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