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Lehrer bringt tibetischen Jungen zur Augen-OP nach Ningbo

Datum: 08.08.2017,09:57:01 Quelle: China Tibet Online

Xie Junshuai (rechts), Tashi Dhondup (mitte)

Xie Junshuai arbeitet im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojekts in Tibet. Mit seiner Hilfe wurde der tibetische Junge Tashi Dhondup vor kurzem in Ningbo, Zhejiang operiert.

Der aus Biru, Nagqu, Tibet stammende 14-Jährige leidet seit Geburt an einem Katarakt. Während der Ferien verschlimmerte er sich und er sah nicht mehr klar und konnte nicht weiter zur Schule gehen und nur mit Schwierigkeit alleinständig leben. Er lebt allein mit seiner Mutter, die nicht arbeiten kann und dank Familie und Verwandten gerade genug Geld zum leben hat.

Anfang Juli bemerkte Xie Junshuai, dass Tashi Dhondup nicht mehr in die Schule kam und fragte überall nach, wodurch er von dem Malheur erfuhr. Mit anderen Lehrern fuhr er fast 6 Stunden über holprige Straßen zu Tashi Dhondup und half ihm eine Möglichkeit zu finden, seine Sehkraft wiederherzustellen.

Kurz danach kontaktierte er eine in Ru Wohlfahrtsuntersuchungen durchführende Augenklinik in Ningbo. Laut Diagnose hatte Tashi Sehstärken von 0,1 (links) und 0,02 (rechts), was klinisch behandelbar ist. Da es dem örtlichen Krankenhaus an Geräten fehlte, kaufte Xie Junshuai ein Flugticket und brachte Tashi zurück nach Zhejiang. Derzeit wird er im Krankenhaus operiert und bis jetzt lief alles gut. Die Kosten für die Operation wurden vom Roten Kreuz Ningbo übernommen.

 

Autor: Wang Yangyang, Ruan Shuai

Quelle: www.zjol.com.cn

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

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