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Junger Existenzgründer: Tibetische Notizblöcke bringen binnen 21 Tagen 50.000 Yuan

Datum: 29.08.2017,17:48:45 Quelle:China Tibet Online

Anders als die Situation, dass die meisten ostchinesischen jungen Menschen sich in Städten versammeln, hat Ngapoi Dondrup die eigene erste Station zur Existenzgründung in einem Dorf in der Nähe von Lhasa ausgewählt.

Das Dorf Sijijixiang des Kreises Qüxü der Stadt Lhasa ist eine Stelle zur Unterbringung der umgesiedelten Einwohnern, dmait sie von Armut befreit werden können. Sie wurde letztes Jahr eingerichtet. Ngapoi Dondrup ist einer der wenigen Auswärtigen. Der junge Mann, der aus Ngari im Nordwesten Tibets kommt, hat erst im Juli sein Studium im Institut für Landwirtschaft und Viehwirtschaft der Universität Tibet abgeschlossen. 2 Tage nach dem Verlassen der Universität ist er ins Dorf Sijijixiang gekommen, weil es dort eine Basis zur Existenzgründung für Studenten gibt.

Die Lebenshaltungskosten im Stadtgebiet Lhasas sind hoch, während das Dorf Sijijixiang kostenlose Verpflegung und Unterkunft sowie Rabatte für Läden anbietet. Ngapoi Dondrup hat mit dem Projekt „Tibetische Notizblöcke“ dort seine Existenz gegründet.

Er sagte, dass er schon am Anfang seines Studiums die Idee gehabt habe, sich selbstständig zu machen. Jedoch habe er damals nicht genug Kapital und kein klares Ziel gehabt. Aus diesen Gründen hat er zwei Jahre ins Jobben investiert und dadurch 30.000 Yuan (etwa 3780 Euro) gespart.

Dass der Präsident seiner Universität extra für die tibetische Kalligrafie besondere Füllfederhalter erfunden hatte, hat ihn inspiriert. Daraufhin hat Ngapoi Dondrup die eigene Richtung der Existenzgründung auf die Verbreitung der Kalligrafie gerichtet. Im dritten Studienjahr hat er 10.000 Yuan (etwa 1260 Euro) ausgegeben und 1500 Exemplare der selbst entworfenen Notizbücher drucken lassen. Wider Erwarten hat er mit den Notizbüchern, die einen Stückpreis von 15 Yuan (1,89 Euro) hatten, in der Oberschule Nagqu in Lhasa über einen Tag einen Umsatz von mehr als 7000 Yuan (etwa 881 Euro) erzielt. Später ist er zu einer Schule in Lhoka gegangen, wo die Notizbücher ebenfalls schnell verkauft wurden.

In der darauffolgenden Zeit hat Ngapoi Dondrup Marketing betrieben, während er studierte. Mit den gelegentlichen Einnahmen hat er nicht nur seinen Lebensunterhalt betritten, sondern die Einnahmen konnten auch zum Produktdesign dienen. Ferner hat er im Juni dieses Jahres die Geschäftslizenz bekommen.

Die neuesten Notizbücher und Übungshefte für die tibetische Schrift wurden unter Anleitung professioneller Kalligrafen der tibetischen Schrift gefertigt. „Die früheren Übungshefte, deren Blätter senkrecht gewandt waren, passten nicht zur Schreibgewohnheit der tibetischen Schrift.“ Daher hat er die Übungshefte so geändert, dass die Blätter breit und waagrecht gewandt sind. Des Weiteren wurden die Fläche und der Abstand zwischen den Schreibfeldern angepasst. Darüber hinaus werden an banko Stellen drei unterschiedliche tibetische Schriftarten aufgedruckt.

Die neuesten Produkte von Ngapoi Dondrup haben innerhalb von 21 Tagen einen Umsatz von 50.000 Yuan (etwa 6295 Euro) erzielt. Als Nächstes wird er vielfältige Formen planen und die tibetische Kalligrafie mit den QR-Codes der Handys kombinieren. Ngapoi Dondrup sagte: „Wenn sich entsprechende Gelegenheiten bieten, hoffe ich, dass ich mehr Dorfbewohner einstellen kann, um die Leute im Dorf unterzubringen.“

www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

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