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Delegierte Yao Chi des 19. Parteitages: Heldin, die durchhält

Datum: 23.10.2017,09:16:02 Quelle:China Tibet Online


Sie heißt Yao Chi. Seit sie 2011 Polizistin geworden ist, hat sie fleißig gearbeitet und dadurch hervorragende Leistungen erbracht.

„Haushälterin“ der Station

Die Arbeitsstätte Yao Chis ist die Polizeikontrollstation der erste Klasse Yingbinting der Polizei des Distrikts Nêdong des Regierungsbezirks Lhoka.Tang Qingquan, stellvertretender Direktor der Station, sagte: „Yao macht alles fink und geschickt. Man kann sagen, sie ist die Haushälterin der Station. Beim Einkaufen und Kochen ist sie immer unentbehrlich.“

Guoliang MO, Polizist der Station, sagte: „Yao übernimmt sowohl den Außen-, als auch den Innendienst der Station.“

„Da ich offizielle Dokumente nicht gut schreiben konnte, las ich Zeitungen, um zu lernen, wie die anderen das schreiben; da ich nicht gut kochen konnte, fing ich mit dem Lernen des Gemüsewaschens und des Schneidens an. Stück für Stück lernte ich...“, sagte Yao.

Mit dieser Unbeirrbarkeit hat Yao jedes Jahr Fortschritte gemacht und beachtliche Leistungen erzielt. Im Jahr 2012 und 2013 wurde sie in Folge mit dem Titel „Ausgezeichneter Beamter“ ausgezeichnet. 2016 wurde sie als exzellentes Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und der Stadt Lhoka ausgewählt.

„Fürsorgerin“ aller Menschen

Da Yao sieht, dass die Assistenzpolizisten nur niedrige Löhne haben, versucht sie immer, sie etwas zu entlasten.

„Als mein Vater letztes Mal wegen einer Krankheit bei einer stationären Behandlung war, habe ich es ihr nicht gesagt. Aber sie hat mitgeholfen, nachdem sie das erfahren hatte“, sagte der Polizist Sonam Tsering.„Die Station läuft im System 7 mal 24 Stunden. Es gibt mehrere Schichten und keine Unterbrechungen.“ Yao sagte: „Die Anstrengungen bei der Arbeit kann man noch überwinden. Am schwierigsten ist es, dass die kontrollierten Personen kein Verständnis zeigen und ihrem Unmut Luft machen...“

„In solchen Momenten bewundern wir sie am meisten. Sie kann immer lächelnd damit umgehen...“, sagte Mo Guoliang. „Wir sind eine Einrichtung, die sich nach außen zeigt. Daher müssen wir auf das eigene Verhalten achten.“ Bezüglich der Unzufriedenheit und des Unverständnisses der Kollegen sagt Yao immer das Obige.

„Alte“ der Post-1990er

In Wirklichkeit ist Yao jung. Sie wurde 1990 geboren und ist dieses Jahr 27. Jedoch ist sie eine „altgediente“ Mitarbeiterin der Station. Seit der Gründung der Station im Jahr 2011 arbeitet sie bis heute.

Tatsächlich hatte sie drei Möglichkeiten zur Versetzung, aber sie hat sie alle abgelehnt.

Das erste Mal war kurz nach ihrem Dienstantritt. Ihre Vorgesetzten befürchteten, dass die Arbeitsbedingungen zu schlecht für sie als junge Dame sind und haben ihr daher eine Versetzungsmöglichkeit angeboten. „Je schwieriger es ist, desto härter wird man auf die Probe gestellt. Wenn Männer das können, können es Frauen auch. Das ist nichts Besonderes“, sagte Yao.

Das zweite Mal war 2014. Die langwierige anstrengende Arbeit hat Yao krank gemacht. Daher haben ihr ihre Vorgesetzten nochmals eine Versetzungsmöglichkeit gegeben. „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie die Station aufgebaut wurde. Sie hat mich ausgebildet. Ich kann mich nicht von ihr trennen.“ Deswegen hat sich Yao nochmals dazu entschieden zu bleiben.

Das dritte Mal war kurz nach der Heirat. Während ihrer Schwangerschaft war ihr Ehemann Xia LIANG in einem Dorf des Kreises Nagarzê, der über 5000 Meter über dem Meeresspiegel liegt, stationiert. Niemand hat sich um sie gekümmert. Sie hat auf einmal um über 5 Kilo abgenommen. Daher haben ihr ihre Vorgesetzten nochmals zur Versetzung geraten. Jedoch hat Yao dies nochmals abgelehnt, weil sie kein Sonderrecht genießen wollte.

Aus ihrer Sicht soll man alles durchmachen, wenn man Polizist ist.

Quelle: Tageszeitung Tibet

(Editor: Daniel Yang)

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