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Kong Fansen, ein guter Kader des tibetischen Volkes

Datum: 01.12.2017,10:37:24 Quelle: China Tibet Online

Am 29. November 1994 kam Kong Fansen bei einer Untersuchung des Grenzhandels in Tarbaghatay, Xinjiang mit 50 Jahren in einem Autounfall ums Leben. Die tibetischen Bürger haben diesen guten Kader nicht vergessen und jedes Jahr kommen viele Leute zu seiner Ehre.

Kong Fansen wurde 1944 in Liaocheng, Shandong, in eine arme Bauernfamilie geboren. Mit 18 trat er in die Armee ein und mit 1966 in die KPCh. 1979 wechselte der Staat einen Satz Kader für die Arbeit in Tibet ein. Damals ging der als Vize-Präsident des Propagandabüros von Liaocheng arbeitende Kong Fansen fröhlich nach Tibet. Bei seinem ersten Tag in Tibet fasste er den Schluss, alles diesem heiligen Land zu widmen, dem fleißigen, tapferen tibetischen Volk zu widmen.

Während der drei Jahre als Vizesekretär von Gamba besuchte er fast alle Dörfer und Weidegebiete des Kreises, wobei er sich über ihre Sorgen und Nöte unterhielt und viele tiefe Freundschaften schmiedete.

Kong Fansen diente bei seinem zweiten Tibeteinsatz als Vizebürgermeister von Lhasa, wo er für Bildung, Gesundheit und Administratives zuständig war. Während dieser Zeit besuchte er alle öffentlichen Schulen der acht Gemeinden der Stadt und über die Hälfte der von Kreisen und Dörfern geführten Grundschulen. Zur Entwicklung der Minderheitenbildung arbeitete er bis zur Erschöpfung.

Später diente Kong im schwierigsten Ngari-Gebiet Tibets als Komiteesekretär. Die tibetische Agrarbevölkerung nannte ihn Medizinkoffersekretär. Der mit Medizin bewanderte Kong sah, dass es den Tibetern an medizinischer Versorgung fehlte, wodurch er jedes Mal mit einem Medizinkoffer aufs Land ging und die Bevölkerung ehrenamtlich versorgte.

Kong investierte all seine Energie in die Entwicklung von Ngari. Innerhalb von einem Jahr besuchte er 98 Dörfer und legte über 80.000 km zurück. Auf Grundlage seiner tiefgehenden Untersuchungen entwickelte er eine Vision zur Entwicklung Ngaris. Später als er beim Autounfall ums Leben kam bemerkte man, dass er vier Tage vor seinem Tod noch 12 Vorschläge zur Entwicklung der Wirtschaft Ngaris aufschrieb.

Kong war immer sparsam bei seinen eigenen Ausgaben, aber großzügig gegenüber anderen. Den Großteil vom Rest seines Gehalts gab er zur Unterstützung von Tibetern in Not aus. In den fast 10 Jahren seiner Tibetarbeit adoptierte er tibetische Erdbebenwaisen - Quying und Gongsang, ein Geschwisterpaar. Von da an hatte Kong noch weniger Geld. An einem Tag im Jahr 1993 ging er heimlich zur Blutbank des Hauptkrankenhauses des Militärgebiets von Tibet um Blut zu spenden. Eigentlich wollte er Blut verkaufen, um mehr Geld für die Kinder zu haben. So verkaufte er mit dem Pseudonym Luozhu dreimal 900 ml. Bei seinem Ableben entdeckten die Leute erst, dass er nur 8,6 Yuan hatte.

Der damals von Kong adoptierte tibetische Junge arbeitete später beim Fernsehsender von Tibet. Wenn er später über Opa Kong erzählt, sieht man die Erinnerungen in seinen Augen: "Ich träume oft von Opa. Ohne Opa gäbe es mein Alles hier nicht." 

 

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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