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Chinesische Studenten suchen den Tibet-Traum in ihren Herzen

Datum: 27.12.2017,10:22:49 Quelle: China Tibet Online

Für die meisten Chinesen außerhalb Tibets ist Tibet ein mysteriöser, antiker und faszinierender Ort. Eine Gruppe in den 1980ern geborene chinesische Migranten in Tibet sind dort fern von der Heimat zum Wohnen oder Arbeiten hingezogen, um den Tibet-Traum in ihren Herzen zu suchen.

"Wenn ich nicht nach Tibet gegangen wäre, wäre mein Leben wohl nicht so wie jetzt", meint das Guangzhouer Mädchen Lü Xiaowen, dessen Tibet-Traum wie eine Legende ist.

In den Sommerferien 2011 nahm das damals noch studierende Mädchen 1300 Yuan und kaufte sich einen harten Sitzplatz im Zug nach Tibet. Während ihrer 40 Tage kurzen Reise schloss sie viele Freundschaften mit Tibetern. "Tibets Hochlandslandschaft hat mich erschüttert und auch die religiöse Kultur der Tibeter machte mir den Abschied schwer", so Lü.

Nach dem Bachelorabschluss 2012 kehrte sie entschlossen nach Lhasa zurück, um dort Wurzeln zu schlagen. Durch viel Unterstützung ihrer Eltern konnte sie in der Najin-Straße von Lhasa ein Familienhostel eröffnen, wobei ihr tibetische Freunde bei der Wahl eines schönen Namens halfen - "Bangjiameiduo", Tibetisch für eine an der Klippe blühende Blume.

"Mein Hostel wird bekommt von Tag zu Tag mehr Gäste und ich empfange täglich Gäste von überall her. Ich teile mit ihnen Geschichten über Tibet, was mir am meisten Spaß macht", so Lü. Ihr geht es nicht um große Erfolge. Sie will nur die warme Sonne von Tibet genießen, aromatischen Süßtee trinken und ausgiebig im Ozean der tibetischen Kultur herumreisen, das reicht schon!

In den letzten Jahren ist Lhasa für viele junge Chinesen zu einer Stadt der Träume geworden. Im Café "BOOK shuo" an der Peking-Ost-Straße des Chengguan-Viertels von Lhasa sonnt sich der 25 Jahre alte Chen Tao aus Chengdu entspannt. Nach dem Bachelorabschluss arbeitete er ein halbes Jahr in Shanghai, als er den Fesseln der Betonblocks entkommen wollte. Ende 2012 ging er allein nach Tibet, um seinem Traum nachzugehen.

Nun betreibt er ein Café. "Wenn nicht viel Betrieb ist unterhalte ich mich gerne mit Freunden aus aller Welt. Ich genieße jeden Tag hier in Lhasa. Diese endlose Freiheit und Leichtigkeit möchte ich nie mehr loswerden.". Chen Tao lacht. "Alle sagen, dass Lhasa die Stadt ist, wo man sich am glücklichsten fühlt. Das ist auch wirklich so."

 

Quelle: Xinhua News

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

 

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