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Ein 18-jähriges Liebeslied über einen Han-Chinesen und eine Tibeterin

Datum: 07.02.2018,10:53:33 Quelle: China Tibet Online

Ein Gruppenfoto von Li Keji (l.), Phurbu Tsering (M.) und Garma (r.).

Er heißt Li Keji, wurde 1974 geboren, ist Han-Chinese und stammt aus dem Kreis Dayi in der Provinz Sichuan. Um seine Lebenshaltungskosten zu bestreiten, kam er als Wanderarbeiter 1995 nach Lhasa. Sie heißt Garma, wurde 1980 geboren und ist Tibeterin.

Anfang 2000 lernten sie sich an einer Baustelle in Lhasa kennen. Er war Maurer und sie Hilfsarbeiterin. Garma erzählt: „Damals war er sehr fleißig, gesetzt und vertrauenswürdig. Er stand mir auch innerlich nah und sagte mir oft, ich solle auf meine Gesundheit aufpassen. Wir passten einfach zusammen.“ Heute wohnt das Ehepaar aus verschiedenen Nationalitäten im Stadtbezirk Chengguan von Lhasa. Sie haben zusammen 18 Jahre verbracht.

Weil er immer älter wird und seine Kraft nachlässt, hat Li die Bauindustrie verlassen und auf eigene Kosten einen landwirtschaftlichen Lastkraftwagen zum Transport gekauft. Er sagt: „In den vergangenen Jahren ist das Einkommen der lokalen Bewohner unter der Leitung des Komitees der Dorfeinwohner erheblich gestiegen, indem sie Geschäfte betreiben und sich mit dem Transport beschäftigen. Darüber hinaus sind viele Arbeitsplätze geschaffen worden. Meine Frau arbeitet gerade in einer Autowaschstätte, die Essen und Unterkunft sowie einen Monatslohn von über 2000 Yuan anbietet.“

Das Ehepaar Li hat die gute Gelegenheit, reich zu werden, ergriffen. Durch fleißige Arbeit sind sie endlich in ein neues Haus gezogen.

Das neu gebaute zweistöckige kleine Haus sieht prächtig aus. Aber die Inneneinrichtung ist einfach. Trotzdem ist das Ehepaar damit sehr zufrieden.

Li sagt: „Mit dem neuen Haus habe ich mein Versprechen eingehalten, meiner Frau ein Zuhause zu geben. Das Haus hat mehr als 300.000 Yuan gekostet, also fast all unsere Ersparnisse. In Zukunft werde ich mir mehr Mühe geben, damit unser Zuhause immer schöner wird.“

Garmas Onkel Phurbu Tsering hat ihnen immer in den schwierigsten Zeiten geholfen. Man kann nicht zählen, wie viele Male er das Ehepaar mit Geld unterstützt und wie viele Lebensmittel er für die beiden gekauft hat. Er hat sie noch lange ermutigt, zur Arbeit auszugehen. Seiner Meinung nach ist ihre Beziehung, seit sie sich kennen gelernt haben, gut. Selbst wenn das Leben schwierig war, hatten sie fast keinen Streit.

In den vergangenen 18 Jahren hat sich die reine und schöne Liebe des Ehepaars Li Keji bewährt. Mit ihrem schlichten Leben haben sie ein rhythmisches Han-chinesisch-tibetisches Liebeslied gesungen.

 

Autor: Zhao Erzhao

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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