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Zhou Enlai – ein ewiges Monument im Herzen des tibetischen Volkes

Datum: 07.03.2018,09:03:38 Quelle: China Tibet Online

Der 5. März 2018 war der 120. Geburtstag des ersten Ministerpräsidenten der Volksrepublik China, Zhou Enlai. Chinas Staatspräsident, Xi Jinping, hat auf der Gedenkbesprechung auf die außergewöhnlichen Verdienste des Ministerpräsidenten der Republik zurückgeblickt und ihn sechsmal als „ausgezeichnetes Vorbild“ gelobt. Xi sagte, man fühle sich warm und stolz, wenn man den Namen Zhou Enlai erwähne.

Die Titelseite des Buches „Zhou Enlai und Tibet“

Zhou hat im Feldlager den Schlachtplan entworfen und für die friedliche Befreiung und die Entwicklung Tibets eingesetzt. Wie ein liebevoller Vater hat er für die tibetischen Kinder gesorgt. Er hat wiederholt geäußert, dass er Tibet besuchen und eine Tasse Buttertee bei den befreiten Leibeigenen trinken wolle.

Sorge des schwer kranken Ministerpräsidenten

Zum 10. Jahrestag der Gründung des Autonomen Gebiets Tibet im Jahr 1975 schickte die Zentralregierung eine Delegation unter der Führung von Hua Guofeng zur Gratulation nach Tibet. Der schwer kranke Ministerpräsident Zhou führte mit Hua im Krankenhaus ein zwei Stunden langes Gespräch und bat ihn, seinen Gruß ans tibetische Volk zu übermitteln. Zhou ermahnte auch, Hua solle den in Tibet arbeitenden Kollegen mitteilen, dass sie die nationale und religiöse Politik der Partei durchführen und Wert auf die Ausbildung der Kader der nationalen Minderheiten legen sollen, damit eine große Zahl von ethnischen Kadern so bald wie möglich erwachsen könne. Man solle sich bei der Vereinigung und der großen nationalen Solidarität engagieren sowie einander unterstützen, respektieren und voneinander lernen. Nur wenn sich die nationale Solidarität verstärke, können eine stabile politische Situation herrschen, sich die Wirtschaft entwickeln und sich die materiellen und kulturellen Lebensbedingungen verbessern und erhöhen. Während der Wirtschaftsentwicklung solle man auch die Wälder und verschiedene Ressourcen schützen und unseren Kindern Glück bringen.

Das Bild zeigt Mao Zedong, Liu Shaoqi, Zhu De und Zhou Enlai, die die Schauspieler der Theatershow „The East Is Red“ empfangen. Die erste links in der vierten Reihe ist Cedai Drolma.

„Verlier den Geruch von Tsampa und Yakbutter nicht“

Die berühmte Sopranistin und Schauspielerin der ersten Klasse auf Staatsebene, Cedai Drolma, war erst 22 Jahre alt, als sie zum ersten Mal Ministerpräsident Zhou sah. 1959 nahm sie an der Aufführung zur Feier des 10. Nationalfeiertags der Volksrepublik teil. Nach der Aufführung gab Ministerpräsident Zhou ihr von sich aus seine Hand und sagte freundlich: „Gerade hast du sehr gut gesungen. Du sollst gut lernen und nach dem Abschluss nach Tibet zurückkehren, um Dich dem tibetischen Volk zu widmen.“ Kurze Zeit später traf Zhou auf einer Aufführung in Shanghai nochmal Cedai Drolma und begrüßte sie enthusiastisch: „Wie ist das Studium? Du bist Tochter der Leibeigenen. Nun sind sie selbst Herr. Du sollst gut lernen und nach der Rückkehr nach Tibet dem Volk gut dienen. Deine Lieder sollen auf keinen Fall den Geruch von Yakbutter und Tsampa verlieren.“ Niemals hat Cedai Drolma den unermüdlichen Ratschlag des Ministerpräsidenten Zhou vergessen. Heute ist die 81 Jahre alte Cedai Drolma noch dynamisch auf der Bühne. Wenn die Musik des Liedes „Ein Volkslied für die Partei singen“ gespielt wird, kann ihre helle Stimme und ehrliche Emotion die Zuhörer immer zum tibetischen Hochland zurückbringen.

 

Autor: Song Jiali

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing 

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