Thema:
Startseite > Kommentar > Menschen

Yushu: Die Drillinge sind ein Jahr alt

Datum: 17.04.2018,10:10:29 Quelle: China Tibet Online

 

Die gerade ein Jahr alten Drillingssöhne sitzen im Laufstuhl und spielen. Sie sind gesund und lebendig. Ihre Mutter Drolma Phyutso lächelt glücklich. Der Großvater Gegya sitzt daneben und betrachtet lächelnd seine Tochter und die drei Enkel. Sein Blick ist voller Freude und Dankbarkeit.

„Ohne die Hilfe des Volkskrankenhauses des Autonomen Bezirks Yushu der Tibeter wäre es schwer für die drei Kinder gewesen, zu überleben.“ Wenn sich Gegya an die Geburt der Drillinge vor einem Jahr erinnert, wird sein Herz schwer. Die Familie Gegya verdient sich mit dem Tierehüten ihren Lebensunterhalt und wohnt im Dorf Sulu, das 140 Kilometer von der Stadt Yushu entfernt liegt.

Am frühen Morgen des 22. März 2017 brachte Drolma Phyutso in der 30. Schwangerschaftswoche im 1.-August-Krankenhaus der Stadt Yushu die männlichen Drillinge zur Welt. Wegen der Frühgeburt waren die drei Kinder alle nicht ausreichend gewachsen und befanden sich in einem gefährlichen Zustand.

„Ich war damals sehr besorgt und hatte große Angst davor, dass die drei Enkel nach der schweren Geburt nicht überleben könnten.“ Wenn sich Gegya an die damalige Szene erinnert, kann er seine Nervosität kaum verbergen. „Der Arzt schlug uns vor, ins Krankenhaus des autonomen Bezirks zu gehen und zu sehen, ob es dort eine Lösung gibt.“

Sie hatten Glück. Die Intensivstation für Neugeborene und Kinder des Volkskrankenhauses des Autonomen Bezirks Yushu der Tibeter wurde gerade am 9. März 2017 in Betrieb genommen und ist die erste Intensivstation für Neugeborene von Yushu. Am 13. Tag nach der Inbetriebnahme der Intensivstation wurden die Drillinge dorthin transportiert.

Laut dem Direktor der Intensivstation, Sonam Paqu, waren die Drillinge bei ihrer Ankunft in einem kritischen Zustand. Der ganze Körper von ihnen war violett. Das größte Kind wog nur 1100 Gramm. Zugleich gab es noch andere Symptome wie Asphyxie und unvollständiges Lungenwachstum.

 

„Früher hätten sehr wenige Neugeborene in einer solch schweren Situation überleben können“, sagt Sonam Paqu. Ohne lebenserhaltende Geräte, sterile Umwelt und professionelle Krankenpfleger sei es schwer für Neugeborene in kritischem Zustand, zu überleben. Selbst wenn sie überleben, gibt es sehr wahrscheinlich viele Komplikationen und Spätkomplikationen.

Nach einer drei Tage und drei Nächte langen Rettung sowie einer Pflege von mehr als einem Monat sind die Vitalzeichen der Drillinge normal geworden. In dieser Zeit warteten Drolma Phyutso und ihre Familie vor der Intensivstation. Als der Großvater Gegya sah, dass die Drillinge wieder gesund wurden, war er sehr dankbar. „Das Krankenhaus hat drei Leben von unserer Familie gerettet. Meine Dankbarkeit für sie kann ich nicht ausdrücken. Ich kann sie im ganzen Leben nie vergessen.“ Er faltete die Hände und verbeugte sich unaufhörlich. Durch die frommste Weise im Herzen der Tibeter brachte er seine Dankbarkeit für die medizinischen Mitarbeiter zum Ausdruck.

Gegya sagt, in einer solchen Lage mussten sie früher zu viel weiter entfernten Städten wie Xining und Chengdu fahren. Aber Yushu befinde sich mehr als 800 Kilometer von Xining, der Hauptstadt der Provinz Qinghai, entfernt. Die Fahrt dauere sehr lange. Die Kinder hätten wahrscheinlich nicht bis zur Ankunft in Xining überlebt.

„Die Drillinge haben das Krankenhaus verlassen. Es war damals in Yushu eine Nachricht.“ Laut Sonam Paqu hat das Krankenhaus die Kinder besucht und sie medizinisch untersucht, als sie drei Monate, sechs Monate, acht Monate, zehn Monate und ein Jahr alt waren. Jetzt sind die Drillinge, die gerade ihren ersten Geburtstag gefeiert haben, gesund.

Informationen zufolge ist diese Intensivstation für Neugeborene nach der staatlichen Norm der Klasse II der Intensivstationen für Neugeborene gebaut worden. Es gibt sieben hauptamtliche Krankenschwestern und elf Ärzte, die für Notfälle und Pflege zuständig sind. Der Bau der Intensivstation für Neugeborene hat die Sterblichkeit der Neugeborenen des Autonomen Bezirks Yushu der Tibeter und der umgebenen Regionen erheblich gesenkt. Statistiken des Volkskrankenhauses Yushu zufolge ist die Sterblichkeit der Neugeborenen des Krankenhauses von 12,9 Prozent im Jahr 2016 auf 3,47 Prozent 2017 gesunken.

 

Quelle: Xinhua News

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Lee

Menschen

Mehr>>
Tibetisch-Absolventin: „Je mehr ich darüber lerne, desto mehr mag ich die tibetische Nationalität“ Zhongtai: Lebenslanger Schutz der Affen WeChat hat ein Dorf verändert Xiangcuo Drolma tanzt für den Traum Post-90er Mädchen in Qinghai : Intelligenz zum Reichtum als neue Berufslandwirtin
12345
  

Auch interessant