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Das erste Konzert von Dundrop Wangmu

Datum: 25.04.2018,09:58:27 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem hat das tibetische Mädel Dundrop Wangmu das erste Solo-Konzert ihres Lebens gegeben. Das war nicht nur eine Pflichtaufgabe für ihren Masterabschluss, sondern auch eine Zusammenfassung ihres dreijährigen Studiums und ein wichtiger Schritt zur Erfüllung ihres Traums.

Dundrop Wangmu in ihrer Kindheit bei einem Wettbewerb.

"Schon als Kind hat mich Musik total berauscht. Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich schon im Kindergarten beim Sprachlernen gerne das Singen Anderer nachahmte.

Im Kindergarten habe ich heimlich alleine im Flur gesummt. Weil das Echo des langen Flurs wie ein natürliches Mikrofon wirkte, konnte ich so meinen kleinen 'Star-Traum' erfüllen."

Nach der Einschulung nahm Dundrop Wangmu häufig an Kinder-Gesangswettbewerben teil. Damit konnte sie sich zwar den Wunsch zum Singen erfüllen, aber als sie sah, was für einen professionellen Eindruck die Mitstreiter für die Klasse der gesanglich Begabten im Jugendpalast machten und sie auch professionelle Sänger aus dem Fernsehen sah, wurde sie blass vor Neid und hoffte, von Profis zu lernen. Endlich stimmten ihre Eltern zu und ließen sie vom Lehrer Cuo Mei im Jugendpalast lernen.

Ein Foto von Dundrop Wangmu.

Nach Eintritt in die obere Mittelschule behielt Dundrop trotz Schulstress ihre Leidenschaft für ihren Musiktraum. Drei Jahre lang nutzte sie die Wochenenden, um systematisch von einem Dozenten der Pädagogischen Hochschule Qinghai zu lernen, woraufhin sie die Zulassungsprüfung zur Musik-Abteilung der Kunstfakultät der Minzu-Uni Südwest bestand.

Während ihres vierjährigen Studiums machte Dundrops musikalische Erziehung fortschritte und ihr Denken wurde reifer, ihr Horizont erweitert. Dem tibetischen Mädchen wurde deutlich, dass sie ihre Fähigkeiten unaufhörlich verbessern muss, um ihre ethnische Kultur und Musik besser zu überliefern und entwickeln zu lassen. Also entschied sie sich nach ihrem Bachelorabschluss zu einem weiteren Studium. Während ihrer Masterzeit probierte sie auf Vorschlag ihres Mentors viele neue Musikstile aus, wie Volkslieder, Abschnitte aus Opern, chinesischen Opern, ursprüngliche Musik und Populärmusik. Sie wurde mehr und mehr in der Musik bewandert.

Dundrop Wangmu auf ihrem Konzert.

Die mehrjährige professionelle Ausbildung von Dundrop zeigte sich deutlich auf ihrem Konzert. Es gab viele musikalische Elemente und der Stil wechselte häufig. Neben den typisch tibetischen Liedern "Ama Lehuo", "Gesangla vom Grasland" und "Akeyangba" gab sie auch Abschnitte der Peking-Oper "Legende der roten Laternen" und der Oper "Flachland" und Lieder anderer Minderheiten wie "Alilang" der koreanischen Minderheit zum Besten.

Dundrop meinte: "Singen ist mein Kindheitstraum und ich werde mein ganzen Leben lang dafür streben. Das Konzert ist für mich ein ganz neuer Anfang. Ich hoffe auf Grundlage des Stils der Lieder von uns Tibetern unaufhörlich zu erneuern und meinen musikalischen Weg reicher und breiter zu gestalten."

 

Autor: Sun Jian

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Lee

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