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Senior seit 13 Jahren im Ruhestand

Datum: 25.04.2018,16:57:21 Quelle:China Tibet Online

Er ist ein 76-jähriger Senior und seit 13 Jahren im Ruhestand. Dennoch arbeitet er seit über zehn Jahren unbeirrbar daran, die Qualität des Viehbestands des Kreises Sa’gya der Stadt Xigazê zu erhöhen. Jedes Mal, wenn Einwohner von Sa’gya den Senior erwähnen, loben sie ihn.

Er ist Wang Chengjie, ehemaliger Direktor des Amtes für Land- und Viehwirtschaft des Autonomen Gebiets und ein tibetischer Funktionär, der im Kreis Sa’gya Karriere gemacht hat.

Seit mehr als zehn Jahren konzentriert sich Wang Chengjie mit Leib und Seele auf die Verbesserung der Qualität des Viehbestands des Kreises Sa’gya, so dass das Vieh des Kreises qualitativ besser geworden ist. Dadurch ist das Leben der Bevölkerung auf ein neues Niveau gekommen.

Die Viehzucht ist ein wichtiges Standbein für die Bevölkerung des Kreises Sa’gya. Seit 2004 geht der Kreis Sa’gya von der tatsächlichen Lage des Kreises und dem Bedarf der Bevölkerung aus und hat Projekte zur Verbesserung und Werbung der Qualität des Bestands von Rindern, Schafen, weißen Kaschmirziegen und Yaks durchgeführt. Damals war die Viehwirtschaft des Kreises gerade erst gegründet worden. Einheimische Kühe produzierten nur wenig Milch. Daher konnte die Viehwirtschaft erst mal keine Durchbrüche erzielen. Wang Chengjie, der die meiste Zeit seines Lebens im Bereich Landwirtschaft und Viehwirtschaft tätig gewesen war, konnte sich in Anbetracht der Lage der Viehwirtschaft seiner Heimat lange Zeit nicht beruhigen.

Ab dieser Zeit war Wang Chengjie bei der Auswahl der Viehstücke, der künstlichen Befruchtung, dem Management, der Beschaffung der Grassamen, dem Aufbau von Zuchtstätten oder gar bei der Beantwortung technischer Fragen und dem Leisten der Überzeugungsarbeit zu sehen, also überall, wo er gebraucht wurde.

Das hat er inzwischen 13 Jahre lang durchgehalten. In diesen 13 Jahren hat Wang Chengjie Krankheiten überwunden und darauf bestanden, jedes Jahr in den Kreis Sa’gya zu kommen, um die Arbeit der Viehwirtschaft zu betreuen. Im Schnitt kam er zweimal im Jahr und jedes Jahr blieb er über zehn Tage. Er war in 107 Dörfern der 11 Gemeinden des Kreises Sa’gya. Dadurch ist Wang Chengjie zum Werbemitarbeiter für die Viehbestandsverbesserung, zum Inspekteur der Entwicklung der Viehwirtschaft, zum Sachbearbeiter für Kommunikation und Koordinierung sowie zum Techniker zur Betreuung der Arbeit geworden.

Durch die fleißige Arbeit von über zehn Jahren haben die Viehbestandsverbesserung und das Werben des Kreises Sa’gya deutliche Erfolge erzielt. Bis zum Ende des Jahres 2017 gab es im ganzen Kreis 30.019 verbesserte, hoch qualitative Rinder und diese machten 90 % des gesamten Bestandes aus; überdies gab es 117.509 Schafe und sie machten 61 % des Bestandes aus; die Anzahl der weißen Kaschmirziegen betrug 64.556 und sie machten 52,8 % des Bestandes aus; die Anzahl der Yaks belief sich auf 3776 bzw. 48,7 %. Im Großen und Ganzen wurde verwirklicht, dass jeder Haushalt über verbessertes, hoch qualitatives Vieh verfügt.

Um die Viehbestandsverbesserung zu normieren und zu standardisieren, hat Wang Chengjie in den letzten Jahren an der Erarbeitung der Publikationen „Verantwortlichkeitsheft zur Viehbestandsverbsserung des Kreises Sa’gya“, „Vorschriften zu Verantwortlichkeiten, Belohnungen und Strafen der Viehbestandsverbesserung des Kreises Sa’gya“ usw. teilgenommen. Dies hat die Organisationen, Mitarbeiter und Einwohner unterschiedlicher Ebenen motiviert. Überdies sorgt es dafür, dass die Viehbestandsverbesserung des Kreises stärker genormt worden ist.

„Die Viehbestandsverbesserung des Kreises Sa’gya hat relativ große Erfolge erzielt. Die Nomaden sind zu Wohlstand gekommen. Daher sind sie zufrieden“, sagte Wang Chengjie.

Quelle: www.tibetnews.com   

Editor:Soong

 

 

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