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Die eigene Mutter lieben: Xis Geschichte zeigt den Weg

Datum: 15.05.2018,11:36:22 Quelle: german.china.org.cn

Als Chinas Staatspräsident Xi Jinping vor fünf Jahren seine Neujahrsansprache hielt, weckten die Fotos, die im Hintergrund auf seinen Bücherregalen zu sehen waren, die Aufmerksamkeit der Online-Community. Darauf war Xi mit seiner Mutter zu sehen, und beide machten Hand in Hand einen Spaziergang.

 

Ein undatiertes Foto von Chinas Staatspräsident Xi Jinping bei einem Spaziergang mit seiner Mutter. Das Foto befindet sich auf Xis Bücherregal in seinem Büro, Foto: Xinhua.

Xi hat Respekt vor seiner Mutter Qi Xin. Er unterhält sich oft mit ihr oder macht Spaziergänge, wann immer er Zeit dafür findet. Oft betont er die Bedeutung von Familie und Freunden; in seiner Ansprache zum chinesischen Neujahr am 26. Januar 2017 rief er zu Respekt vor ihnen auf. Die Liebe sollte jede Familie erreichen und Wärme zu allen Chinesen bringen wie ein Frühlingswind, der durch die Nation weht, sagte er. 

Von diesem Foto inspiriert nutzten viele chinesische Netzbürger das diesjährige Frühlingsfest und posteten Fotos mit ihren eigenen Müttern.

Die Familientradition weiterreichen 

Bei einem Treffen mit Vertretern der ersten nationalen Konferenz für vorbildliche Familien im Dezember 2016 erzählte Xi eine Geschichte über familiäre Erziehung. Die Konferenz war die erste ihrer Art, auf der ausgewählte Familien geehrt wurden. 300 Familien wurden gewürdigt.

„Als ich Kind war, gab meine Mutter mir eine Bilderbuchgeschichte: Die Legende von Yue Fei. In einer der mehr als zehn Ausgaben tätowiert Yue Feis Mutter den Satz ‚Dem Land dienen mit aller Loyalität‘, sagte Xi. Dies habe ihn sehr bewegt, erzählte er.

Eltern sagt Xi, sie sollten ihren Kindern von klein auf gesunde moralische Werte vermitteln, ihnen helfen, einen stabilen Geist zu kultivieren und ihnen ein gesundes Aufwachsen ermöglichen, damit sie dem Land nützlich sein könnten, sobald sie älter würden.

Menschen beginnen normalerweise durch die Worte ihrer Mutter, die Welt zu verstehen. Rückblickend betrachtet sind die Weitergabe der Familientradition und das Leben der Werte, die von der Mutter gelehrt wurden, der beste Weg, ihre Fürsorge zu erwidern. 

Niemals die Erwartungen der Mutter enttäuschen 

Was Xi aus der Masse hervorstechen lässt, ist seine Erfahrung des Lebens und Arbeitens als Teil der „gebildeten Jugend“. Die städtische Jugend wurde während der Kulturrevolution (1966 – 1976) aufs Land geschickt, um von den Bauern zu lernen. Xi blieb von 1969 bis 1975 in Liangjiahe, einem kleinen Dorf in der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi, wie Xinhua berichtete.

In diesen Tagen trug Xi eine Tasche mit sich, auf die seine Mutter die Aufschrift Mamas Herz gestickt hatte. „Zu jener Zeit verrichtete ich alle Arten von Arbeit; die Ödnis urbar machen, Landwirtschaft, Hacken, Viehhaltung, Kohle schleppen, Erdhügel aufschütten und Dünger tragen“, erzählte Xi: „Ich lernte, was Realität, das Suchen der Wahrheit und die Massen bedeutete. Das hinterließ eine bleibende Inspiration für mein Leben.“ 

„Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft und die erste Schule unseres Lebens“, sagt Xi. Egal, wie die Zeiten sich geändert hätten, die Familienwerte, Familienbildung und der Aufbau der Familie müssten hervorgehoben werden, sodass die Millionen Familien wichtige Punkte der nationalen Entwicklung, des ethnischen Fortschritts und der sozialen Harmonie werden könnten, fügte Xi hinzu.

 

Redakteur: Li Hongqing 

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