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Tausend “Baumfäller” werden zu „Baumpflanzern“ in Dêqên

Datum: 11.06.2018,09:55:51 Quelle:China Tibet Online


Frühmorgens haben He Shaoyou, Direktor des staatlichen Forstgeländes Xiaozhongdian der Stadt Shangri-La im Autonomen Bezirk Dêqên der Tibeter, und seine Kollegen mit der täglichen Arbeit angefangen – Bäume anzupflanzen.

“Das sind Chamaecyparis pisifera, die vor zehn Jahren angepflanzt worden sind. Diese wurden vor fünf Jahren angepflanzt…“ Der 49-jährige He Shaoyou ist sehr vertraut mit der Umgebung des Forstgeländes. In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts war hier das Baumeinschlaggelände des einheimischen Holzunternehmens. 

Beim Holzunternehmen hat He Shaoyou jahrelang Bäume gefällt und das Holz wurde verkauft, damit Gewinne erzielt werden konnten. Im damaligen Dêqên gab es noch fünf weitere Unternehmen samt 1447 Mitarbeitern im Wald.

Die Wälder sind jedoch schnell geschrumpft. Das Grün auf Bergen ist verschwunden und die Natur hat ihre eigentliche Farbe verloren. Die Erosion am Unterlauf war gravierend. 1998 hat sich die extreme Wasserkatastrophe des Yangtse ereignet. Dies hat dazu geführt, dass der Staat beschlossen hat, die Abholzung von Naturwäldern am Oberlauf des Jinsha-Flusses und des Mekong zu verbieten.

Daraufhin hat der Bezirk Dêqên 1998 die Vergabe neuer Fäll-Gelände und die kommerzielle Abholzung komplett eingestellt. Außerdem haben sie rechtzeitig Wälder gesäubert und Fäll-Werkzeuge unter Verschluss gehalten.

Ab dieser Zeit wurden die 1447 Forstmitarbeiter zu Baumpflanzern und Waldschützern. Die Statusänderung sorgte dafür, dass sich das Leben He Shaoyous und seiner Kollegen sehr verändert hat. Heute pflanzen sie im Frühling und im Sommer auf Bergen Bäume und im Winter patrouillieren sie zum Brandschutz.

He Shaoyou sagt, dass er die vorher gefällten Bäume fleißig wieder anpflanze und Grün zurückbringe, so dass Shangri-La schöner werde. Durch eine Reihe effektiver forstwirtschaftlicher Öko-Projekte werden die Wälder der Großgemeinde Xiaozhongdian kontinuierlich vergrößert und die Umwelt hat sich deutlich verbessert.

Durch künstliche Baumanpflanzung, die Abriegelung von Bergen zur Aufforstung und andere Maßnahmen zur ökologischen Regeneration wurde der Waldbestand von Dêqên von 227 Millionen Kubikmeter früher auf 273 Millionen Kubikmeter heute gesteigert. Der Anteil der von Wäldern bedeckten Gebiete ist von 65,4 % vor dem Beginn der Projekte auf 75,03 % heute gestiegen.

Der heutige Bezirk Dêqên ist voller Grün und überall gedeihen wilde Rhododendren: Hier ist Dêqên, ein Ort, der Glück bringt.

Quelle: www.yunnan.cn

(Editor: Daniel Yang)

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