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Nyima Tenzin: Der Weg der Existenzgründung wird immer breiter

Datum: 26.06.2018,10:09:14 Quelle: China Tibet Online

In Lhasa, der Stadt leckeren Essens, kann man auf den Esstischen häufig ganz tibetisch anmutende Schüsseln, Teller, Teetassen und weiteres desinfiziertes Geschirr sehen. Diese kommen meistens aus der Geschirrdesinfizierungsfirma Lhasa Panyun. Dessen Gründer ist der studentische Unternehmer Nyima Tenzin.

Schon als Student setzte Nyima seine unternehmerischen Ideen um. Damals verdienten sich vieler seiner Mitbewohner durch Geschäfte etwas dazu, was ihn inspirierte: "Durch 'trockenes Lernen' kann man sich nicht an die gesellschaftliche Umwelt anpassen. In der Zukunft werde ich auch Unternehmer."

2009 kehrte Nyima nach seinem Bachelorabschluss in seine Heimat zurück. Tibets existenzgründungsfreundliche Politik machte ihm die Entscheidung eine Firma zu gründen leichter. Nach einigen Monaten Überlegung entschied er sich erstmal eine Besteckdesinfizierungsfirma zu gründen.

"Ich hatte mir vorher in Shandong, He'nan usw. angesehen, wie Geschirr desinfiziert wird und dachte, dass der Markt in Lhasa großes Potenzial birgt." Danach gründete er auf Ansporn seines Vaters Lhasas erste Geschirrdesinfizierungsfirma mit transparenter Arbeit. 2013 schloss er sich mit Lhasas drei weiteren Desinfektionsfirmen zusammen, um die Geschirrdesinfizierungsfirma Lhasa Panyun zu gründen. Dazu wurde die damals neueste chinesische Technik zum Abwaschen, Desinfizieren und Verpacken am Fließband angewandt und über 50 Leute angestellt. Täglich werden bis zu 30.000 Sets Geschirr gewaschen und desinfiziert, wodurch ein Umsatz von über 8 Mio. Yuan (etwa 100.000 Euro) erzielt wird, was 80% des Geschirrdesinfizierungsmarkts in Lhasa ausmacht.

Am Anfang hatte der in vielen Jobs herumlaufende Nyima es äußerst hart, aber als seine Firma nach und nach auf die richtige Spur gelangte brachte ihm das Unternehmertum ein Gefühl der Erfüllung und Glück. Obwohl er im Verlauf viele Rückschläge hinnehmen musste, war er auf dem Weg der studentischen Existenzgründung letztendlich erfolgreich. Er meint, dass Unternehmer am meisten Unterstützung brauchen und so hofft er, seine eigenen Erfahrungen mit studentischen Unternehmern zu teilen, um denen zu helfen, die so sind wie er selbst.

Im Juli 2016 gründete Nyima mit 11 studentischen Unternehmern in Lhasa eine Interessensgruppe, die nun schon fast 100 Mitglieder zählt. Die Gruppe bietet ihren Mitgliedern eine Plattform zum Austausch, Teilen von Ressourcen und zur gegenseitigen Hilfe und vereinfacht auch die Kommunikation zwischen Existenzgründern und der Regierung.

Nyima meinte: "Lhasa hat eine ganz tolle Politik zur Unternehmensgründung. Die tibetischen Schüler sind auch äußerst zuversichtlich und offen. Während ich immer besser werde, möchte ich mehr Studenten bei der Existenzgründung anspornen und helfen. Ich bin mir sicher, dass mit den Anstrengungen der Unternehmer und der Hilfe der tibetischen Regierung der Weg der Existenzgründung immer breiter wird."

 

Quelle:Chinatibetnews.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing  

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