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40 Jahre Tibet: Ein Tibeter mittleren Alters schildert die Bedeutung der WM für ihn

Datum: 29.06.2018,07:38:55 Quelle: China Tibet Online

Seit der Reform 1978, durch die die Tibeter zum ersten Mal im Fernsehen die Fußball-Weltmeisterschaft gesehen haben, sind bis heute 40 Jahren vergangen. In diesen 40 Jahren hat China das Tor des Landes geöffnet und ist in die Welt gegangen. Diese 40 Jahre haben auch die gesellschaftlichen Veränderungen Tibets bestätigt.

40 Jahre sind vergangen. Die Kinder, die früher vor Dreck strotzten und in Hochlandgerstenfeldern Fußball spielten, sind mittlerweile Väter von Teenagern. Früher musste man in der Halle der Schule im Gedränge stehen, um die schwarzweiße Wiederholung der Fußball-Weltmeisterschaft auf dem Bildschirm zu sehen. Heute gibt es überall in den Stadtbezirken von Lhasa verschiedene bunte Restaurants und Bars mit dem WM-Motto. In den vergangenen 40 Jahren haben wir nicht nur die immer besser werdende Technik und Taktik der WM-Spieler, sondern auch die persönlichen Veränderungen des Lebens gesehen.

„Früher gab es keine so gute Umwelt und Atmosphäre wie heute“, sagt der fast 50 Jahre alte Tibeter Tsering, während er auf den großen LED-Bildschirm vor sich, auf dem ein WM-Spiel gezeigt wird, und Dutzende Fußball-Fans um den Bildschirm, die das Spiel voller Begeisterung diskutieren, weist. Es ist das siebte Mal, dass Tsering in Lhasa die Fußball-Weltmeisterschaft sieht, und auch das schönste Mal.

„Früher konnten wir nur auf wilden Feldern Fußball spielen. Jetzt gibt es viele Fußballplätze und immer mehr Fußball-Liebhaber.“ Über die so starke WM-Atmosphäre in diesem Jahr in Lhasa sagt Tsering, dass seit den vergangenen Jahren die Bürger in Lhasa ein Leben mit bescheidenem Wohlstand genießen. Fußball-Spielen bedeute sowohl Sport zu treiben als auch sich zu entspannen. Deswegen wolle man Fußball spielen. Je mehr Leute Fußball spielten, desto stärker sei die Atmosphäre.

„Tor!“ Mit dem Jubeln werden die Fußball-Fans immer begeisterter. Tsering ist keine Ausnahme. Er sagt, dass er gern die Stimmen von Jubeln und Klagen der Fußball-Fans im Umkreis höre, während er die Spiele sieht. „Es ist toll.“

Als alter typischer Fußball-Fan hat er keine wichtigen WM-Spiele verpasst, selbst wenn die Spiele um 2 Uhr nachts beginnen.

Zu einem Spiel um 2 Uhr hat Tsering sich mit Freunden in einer Bar getroffen. Er sagt, früher habe man keinen Platz finden können, um die Spiele zu sehen. Es habe sehr wenige Bars oder Restaurants gegeben, in denen die WM-Spiele übertragen wurden. Man habe auch mit dem Taxi fahren müssen. „Nun ist es ganz anders. Jede Familie hat ein Auto. In unserem Wohnviertel gibt es auch eine Fußball-Bar. Alle gehen dort hin, um die Spiele zu sehen. Sehr praktisch. “

Für Tsering bedeutet die alle vier Jahre stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft nicht nur die Spiele, sondern auch die Punkte, die die Veränderungen seines Lebens aufzeichnen. „Die WM 2006 fand vor nur zwölf Jahren statt. Wer konnte damals daran denken, dass das Leben zwölf Jahre später so praktisch wird? Wenn man ausgeht, braucht man kein Geld mitzunehmen. Das Essen kann man auch Online kaufen. Mit einem kleinen Handy kann man sich unterhalten und auch Videos sehen. Das Leben verändert sich Tag für Tag. Tibet ist wirklich in ein gutes Zeitalter eingetreten.“

 

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing  

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