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Die Geschichten der tibetischen Händler in Chengdu

Datum: 04.07.2018,15:26:31 Quelle:China Tibet Online

In der lebhaften Innenstadt von Chengdu stehen verteilt in den Straßen beim Zhu Geliang-Tempel fast hundert Läden mit tibetischen Spezialitäten. Außer tibetisch-buddhistischen Artikeln werden auch Lebensmittel, Kleidung, Teppiche, Bücher und Medizin aus Tibet verkauft. Man spürt dort regelrecht das Leben.

Tibet-Restaurant

Are aus Danba im dem AB der Tibeter Garze in Sichuan ist über 50 Jahre alt. Vor acht Jahren eröffnete sie gegenüber des Zhu Geliang-Tempels erstes Tibet-Restaurant "Ares tibetische Küche". Als das Geschäft allmählich florierte, eröffnete Are weitere Zweigstellen. Der dort angestellte Amu erzählt, dass Speisen wie Yakfleisch, Schweinespeck und Sauerkraut aus Danba geliefert werden, damit die in Sichuan arbeitenden Tibeter authentische tibetische Küche erfahren können.Ares Mitarbeiter sind allesamt Tibeter aus Garze, Ngawa usw., denen Leben und Arbeit in Sichuan recht gut gefällt.

Buchladen

Im Vergleich zu anderen glitzernden Geschäften wirkt der Buchladen Benjem äußerst schlicht, doch trotzdem ist er pralle voll mit Kunden.

Gegründet wurde der Laden vom Dozenten Ben Jia. Er stammt aus Songpan, AB der Tibeter und Qiang Ngawa, Sichuan. Die umliegenden Händler nennen ihn alle ehrfürchtig Prof. Ben Jia. Im Bücherladen stehen allerlei tibetische Bücher über Literatur, Geschichte, Tibetologie, Medizin, tibetischen Buddhismus und Werkzeuge.

Schaufenster

Vor über zehn Jahren eröffnete Dorje aus dem AB der Tibeter Garze einen Laden für tibetische Kleidung. Im Laden wird vor allem Kleidung im Kham- und Ü-Tsang-Stil verkauft. Kham-Kleidung ist weit und rau, während Ü-Tsang-Kleidung majestätisch wirkt. Hier tibetische Kleidung kaufende Kunden kommen aus allerlei tibetischen Gebieten und es mangelt auch nicht an Han-Besuchern, die an tibetischer Kultur interessiert sind.

Möbelladen

Die kleine Ladentür von Gyarong Deleks Möbelladen fällt nicht ins Auge, aber wer über die Stufen in den ersten Stock geht entdeckt ein Paradies. Im fast 300 m² großen Laden gibt es allerlei Möbel, die äußerst tibetisch anmuten.

Der Angestellte Geshi erklärt, dass die Zentrale von Gyarong Deleks Läden in Maerkang im AB der Tibeter und Qiang Ngawa liegt, wo es ein eigenes Atelier mit Fabrik gibt. Der Laden in Sichuan dient zum Verkauf, damit die Fabrik ihre Sachen besser an den Mann bringt. Vor allem werden tibetische Möbel verkauft, sowie dekorative Kunstgegenstände und Klöstergeschenke.

Außer tibetischen Händlern sind dort auch viele Han-Händler, die meistens aus dem Umland von Chengdu kommen. He aus Neijiang in Sichuan hat schon recht lange Erfahrung und hat die Veränderungen der Straßen in den letzten 20 Jahren erlebt.

Tibeter trinken gerne täglich Buttertee, wofür sie heutzutage praktisch alle elektrische Butterkübel verwenden. Opa He wusste, wie man damit Geld verdient und hat schon früh Butterkübel verkauft. In diesen 20 Jahren hat er komplette Großhandels- und Einzelhandelskanäle angehäuft.

He erzählt, dass die elektrischen Butterkübel pro Minute bis zu 12.000 Umdrehungen erreichen, wodurch man schneller und einfacher Butter herstellen kann als auf traditionelle Weise, sodass sich die Geräte entsprechend gut in tibetischen Regionen verkaufen.

Hui aus Hubei betreibt einen Laden für tibetischen Schmuck. Er erzählt, dass während der letzten Jahre viele der mit ihm und seiner Schwester befreundeten Tibeter nun feste Kunden sind. Er selbst ist auch völlig verschossen in die charmante tibetische Kultur.

(Redakteur:Soong)

 

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