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Tibetisch-Absolventin: „Je mehr ich darüber lerne, desto mehr mag ich die tibetische Nationalität“

Datum: 06.07.2018,09:12:42 Quelle:China Tibet Online

Ende Juni hielt das tibetologische Forschungsinstitut der Zentralen Universitäten für Nationale Minderheiten die Zeremonie für den Abschluss und die Verleihung der akademischen Titel ab. 114 Absolventen bekamen das Abschlusszeugnis. Darunter erhielten 18 Studenten, die als Anfänger Tibetisch gelernt haben, einen akademischen Titel für Literatur.

Um Tibetisch-Experten, die eine positive Rolle in der Kultur, Bildung, gesellschaftlichen Entwicklung und im wirtschaftlichen Aufbau der von nationalen Minderheiten besiedelten Gebiete sowie im in- und ausländischen Kulturaustausch spielen können, auszubilden, begannen die Zentrale Universität für Nationale Minderheiten, die Nordwestliche Universität für Nationale Minderheiten und die Südwestliche Universität für Nationale Minderheiten im Jahr 2011, landesweit Studenten aufzunehmen, die als Anfänger Tibetisch lernen. Bis 2018 haben drei Gruppen von Studenten der Fachrichtung Tibetisch als Fremdsprache vom tibetologischen Institut der Zentralen Universitäten für Nationale Minderheiten das Studium absolviert.

 
Gruppenfoto der Absolventen der Fachrichtung Tibetisch als Fremdsprache (Bild von Feng Desen)

 „Vor dem Studium hatte ich keinen Kontakt mit der tibetischen Nationalität. Während des Studiums habe ich mehr über die tibetische Geschichte und Kultur gelernt, mit den tibetischen Studienkollegen zusammen gegessen und gewohnt, und habe in den Sommerferien in den tibetischen Regionen mein Wissen vertieft. Dadurch habe ich mein Verständnis über die tibetische Nationalität vertieft und meinen früheren Stereotyp gegenüber der tibetischen Nationalität und der tibetischen Kultur verändert. Heute verstehe ich die tibetische Geschichte und Kultur immer besser. Deswegen fühle ich mich enger mit dieser Nationalität verbunden.“ Die Absolventin Yang Jiaying will sich gar nicht vom Lernen und Leben am tibetologischen Forschungsinstitut trennen. „Ich will mich mit den tibetischen Studienkollegen befreunden, weil sie gutherzig, ehrlich und schlicht sind und ein starkes ethnisches Verantwortungsgefühl haben. Sie haben mir mit Leidenschaft beim Tibetisch-Lernen geholfen. Sogar nahmen sie mir Texte auf, damit ich mein Hörverständnis üben konnte.“

Yang will sich auch nicht von den Lehrern des tibetologischen Forschungsinstitutes trennen. „Die Lehrer sind besonders gut. Sowohl die Lehrer, die Unterricht geben, als auch die Lehrer, die für die administrativen Angelegenheiten zuständig sind, verfolgen das Lernen und das Leben von uns Studenten aufmerksam. Die Studenten der Fachrichtung Tibetisch als Fremdsprache hatte früher fast keine Ahnung von der Sprache. Die Tibetisch-Lehrer leiden unter starkem Stress. Jeder Lehrer bemüht sich darum, unser Tibetisch-Niveau und Interesse für diese Sprache zu erhöhen. Akademisch und moralisch sind die Lehrer des Institutes unsere Vorbilder. Ich habe extra bei Weibo meine Klassenlehrerin Yangdron aufgezeichnet. Während ich meine Abschlussarbeit schrieb, hat sie mich stark ermutigt und geduldig beraten. Ich bedanke mich sehr bei ihr.“

 
Gruppenfoto der Absolventen der Fachrichtung Tibetisch als Fremdsprache (Bild von Feng Desen)

„Ich habe mich fünf Jahre mit Tibetologie befasst und mag diese Nationalität immer mehr.“ Nach dem Abschluss wird Yang empfohlen, am Institut für Geschichte und Kultur der Zentralen Universität für Nationale Minderheiten das Master-Studium weiterzumachen. „Ich möchte im Master-Studium über die Beziehungen zwischen der tibetischen Nationalität und der Zentralregierung und über die Grenzpolitik der Zentralregierung in der Ming- und Qing-Zeit forschen, weil ich dies beim Bachelor-Studium schon studiert habe und ich Geschichte mag.“

Informationen zufolge sind die meisten Studenten der Fachrichtung Tibetisch als Fremdsprache keine Tibeter. Vor dem Studium wussten sie sehr wenig über die tibetische Kultur. Durch das Leben an der Universität haben die meisten Studenten die tibetische Kultur systematisch verstanden.

(Redakteur:Soong)

 

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