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Studenten machen in ihrer Heimat Praktikum

Datum: 12.07.2018,09:38:26 Quelle:China Tibet Online

Die Vorbereitungs- und Ausbildungskonferenz für die Studenten der Jura-Klasse der Tibetisch-Basis der Zentralen Universität für Nationale Minderheiten, die bald in den Sommerferien ein Praktikum in den tibetischen Regionen manchen werden, fand am 9. Juli statt. Im kommenden Monat werden 23 Studenten der Jura-Klasse der Tibetisch-Basis der Uni, die im Jahr 2016 und 2017 ihr Studium begonnen haben, in Gerichtshöfen auf verschiedenen Ebenen in den tibetischen Regionen in Tibet, Sichuan, Qinghai und Gansu ein Praktikum machen, um die Arbeit an der Front vor Ort kennenzulernen.

An demselben Tag fand die Vorbereitungskonferenz für die Studenten der zweisprachigen Jura-Klasse (tibetisch-chinesisch und Yi-chinesisch) an der Südwestlichen Universität für Nationale Minderheiten statt. 40 zweisprachige Jura-Studenten der Uni werden auch im gleichen Zeitraum zu Gerichtshöfen auf verschiedenen Ebenen in den tibetischen Regionen in Tibet, Sichuan, Qinghai und Gansu sowie im Autonomen Bezirk Liangshan der Yi in Sichuan gehen.

 
Nach der Konferenz tauschen die Lehrer, die die verschiedenen Gruppen leiten, Meinungen mit den Studenten aus. Foto von Yang Yueyun

Das Praktikumsprogramm wird gemeinsam vom Obersten Volksgericht und der Staatlichen Kommission für Ethnische Angelegenheiten organisiert und zielt darauf ab, Kräftereserven von zweisprachigen Richtern auszubilden, die Erstreckungsfunktion der Ausbildungsbasen für zweisprachige Richter im ganzen Land zu entfalten, den Austausch zwischen den Gerichtshöfen und den Hochschulen für nationale Minderheiten zu stärken und die Kanäle, durch die die Studenten der Hochschulen für nationale Minderheiten an der Justizpraxis teilnehmen, frei zu machen.

Auf der Konferenz sagte ein Zuständiger der Personalabteilung der Staatlichen Kommission für Ethnische Angelegenheiten, zurzeit benötigten die von nationalen Minderheiten besiedelten Regionen, insbesondere die abgelegene Basis, bei der Durchführung der staatlichen Politik und den Gerichtsverfahren dringend zweisprachige Beamte, insbesondere zweisprachige Justizqualifizierte. Die Studenten vor Ort studieren Jura und beherrschen auch die Sprachen der nationalen Minderheiten fließend. Es handele sich genau um die Qualifizierten, an denen es in den von nationalen Minderheiten besiedelten Regionen mangelt.

Wegen der geografischen Position, der Gesamtbevölkerungszahl und des Niveaus der Wirtschaftsentwicklung sei die Zahl der von den Basisgerichtshöfen in den tibetischen Regionen erklärten Klagen und der Mitarbeiter der Gerichtshöfe im Vergleich zu der in den zentralen und östlichen Regionen klein. Man benötige dringend neue dynamische Arbeitskräfte, die sowohl Rechtskenntnisse haben als auch die Sprachen der nationalen Minderheiten beherrschen, sich in den tibetischen Regionen niederlassen können und den tibetischen Regionen dienen wollen. „Ich hoffe, die Studenten können ihre theoretischen Kenntnisse mit der Justizpraxis verbinden, und dadurch besser mit den Einwohnern umgehen und Rechtsfragen in den Sprachen der nationalen Minderheiten ausdrücken.“

Der Vertreter der Studenten der Jura-Klasse der Tibetisch-Basis der Zentralen Universität für Nationale Minderheiten, Putso Omo, sagte, dieses Praktikum sei sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung. „Wir werden unsere Leidenschaft fürs Lernen beibehalten, mit bestem Willen das Praktikum antreten, unsere Pflicht von eigenen Arbeitsstellen streng erfüllen und unser Bestes in der beruflichen Tätigkeit tun, um unsere eigenen Beiträge zum Rechtsaufbau der tibetischen Regionen und der Heimat zu leisten, damit die Jugend an den Orten, wo das Vaterland sie braucht, ist.“

Informationen zufolge hat die Zentrale Universität für Nationale Minderheiten im September 2014 die Fachrichtung Jura (Klasse der Tibetisch-Basis) eingerichtet. Bisher sind drei Gruppen Studenten aufgenommen worden. Die Klasse der Tibetisch-Basis demonstriert die Besonderheiten und Vorzüge des Jura-Institutes der Uni und strebt die Ausbildung von zweisprachigen Rechtsqualifizierten für die tibetischen Regionen an. Die ersten Absolventen haben in diesem Jahr das Studium abgeschlossen.

(Redakteur:Soong) 

 

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