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Tibetischer Rinpoche braucht eines Meldesystems für Falsche Rinpoche

Datum: 19.02.2016,18:57:38 Quelle: China Tibet Online

"Wenn nicht die reguläre Lehre verbreitet wird, können Kulte entstehen." Zu dem Problem, dass in den letzten Jahren in China Rinpoche ohne Genehmigung der Regierung predigen, erklärt der hohe Mönch Banten Dunjur am 27.01. auf dem vierten Treffen der 10. Komiteekonferenz der PKKCV über das AG Tibet gegenüber dem China News Service: "Falsche Rinpoche sind ein Nährboden für böse Kulte. Das gefährdet die soziale Stabilität und die nationale Sicherheit."

"Ich verfolge stets das Thema der falschen Rinpoche", so Banten Dunjur. "Egal ob Buddhismus, Taoismus, Christentum oder Islam, egal in welcher Zeit oder an welchem Ort: Wenn die reguläre religiöse Doktrin nicht verbreitet werden kann, können böse Kulte diese Nische ausnutzen." Nach seiner Meinung ist der tibetische Buddhismus ein wichtiges kulturelles Erbe. Ungenehmigte Rinpoche beschädigen nicht nur dessen Image, sondern zerstören auch die tibetische Kultur, wenn nicht sogar die chinesische Kultur. Diese Gefahr müsse ernst genommen werden.

"Man kann nicht einfach so entscheiden, ein Rinpoche zu sein. Man muss sich streng an religiöse Riten halten. Das Land hat strenge Gesetze und Regeln zur Bestimmung von Rinpoche." Gelzung Rinpoche aus Chamdo erklärt, dass in einigen abgelegenen Gebieten einige Lama in den Tempeln oder auch Laien sich als Rinpoche ausgeben um Geld zu erschwindeln.

Deshalb meint Gelzung, dass es Rinpoche ohne Genehmigung nicht geben dürfe. Die Regierung solle noch strengere Gesetze und Regeln erlassen, um ungenehmigte Rinpoche zu bestrafen und parallel das Volk über die Reinkarnation und Bestimmung von Rinpoche aufklären. Auch die Medien und das Volk können bei der Überwachung helfen. Klöster sollten auch ihre Mönche an der kürzeren Leine halten und Klostervorschriften strikt umsetzen.

Gamtsolin Tudengtsaba, ein ebenfalls aus Chamdo kommender Rinpoche Mitte 20, schrieb die Bekämpfung ungenehmigter Rinpoche in einen Vorschlag an die PKKCV. Zusätzlich zum kürzlich online gegangenen Rinpoche-Abfragesystem wünscht er sich ein Meldesystem für ungenehmigte Rinpoche. "Das Rinpoche-Abfragesystem ist wirklich gut. Ich habe am ersten Tag gleich nach mir selbst gesucht und die Informationen sind sehr vollständig. Aber wenn jemand einen falschen Rinpoche gefunden hat, müsste es auch eine Möglichkeit geben, das zu melden."

Tudengtsaba erklärt weiter, dass es in der heutigen Konsumgesellschaft für genehmigte echte Rinpoche, besonders für junge Rinpoche wie ihn, wichtig sei, wachsam zu bleiben, sich ganz der Religion zu widmen, sich zu bemühen, große religiöse Erfolge zu erzielen und einen Beitrag zum tibetischen Buddhismus und der Gesellschaft zu leisten.

(Editor:Soong)

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