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Religiöse Führungskraft wird bestraft

Datum: 25.02.2016,18:22:45 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem wurde durch die Zentralregierung zugestimmt, dass die Zentrale Disziplinarkommission das ehemalige Parteigruppenmitglied des Staatsbüros für Religiöse Angelegenheiten und stellvertretenden Bürochef Zhang Lebin wegen schweren Disziplinverstößen amtlich prüft. Dabei wurde entschlossen, ihn aus der Partei auszuschließen. Das Überwachungsbüro hat dies dem Staatsrat zur Genehmigung vorgelegt. Außer dem Ausschluss von der Politik wurden auch die durch Disziplinarverstoß erhaltenen Mittel eingezogen. Hinweise zur Bestimmung eventuellen kriminellen Verhaltens wurden an gerichtliche Organe zur Verarbeitung übergeben.

Zhang Lebin wird wegen schweren Disziplinverstößen bestraft

Die Xinjiang-Sozialwissenschaften-Hilfsseite berichtet, dass durch die Ausnahme von der Besteuerungspflicht bei religiösen Unternehmen und durch die Komplexität der Quellen von zivilen Spendengeldern ein riesiges "schwarzes Loch" bei der Verwaltung religiöser Einnahmen entstanden sei. Einige bereichern sich mit dem religiösen Tempelweihrauch, lassen sich an religiösen Volksfesten Geldgeschenke geben oder nutzen religiösen Glauben für korrupte Aktivitäten aus. Solches Verhalten beschädigt nicht nur das Image der Regierung, sondern auch die Gefühle der Leute und vertiefen so die Probleme zwischen den Beamten und den Massen. Wenn das nicht eingedämmt wird, wird nicht nur die Anti-Korruptionsarbeit der Regierung behindert, sondern auch das Volksreligionsempfinden gefährdet, was das Vertrauen in die Anti-Korruptionsarbeit der Zentralregierung zunichte macht.

Am 1.4.2015 veröffentlichten die Zentrale Einheitsfront, das Staatsbüro für Religiöse Angelegenheiten und weitere sechs Abteilungen zusammen eine "Bekanntmachung über den Start der Entfernung von illegal eingerichteten Spendenkästen, um von der Arbeit mit dem Problem schmutzigen Geldes zu lernen". Es wird klar erwähnt, dass an Orten, die nicht für religiöse Aktivitäten genehmigt sind, und von Gruppen, die nicht als religiöse Gruppen genehmigt sind, keine Spendenkästen anbringen dürfen und auch keine religiösen Spenden eingenommen werden dürfen. Spendenkästen müssen durch religiöse Organe, religiöse Touristen und öffentliche Meinungsäußerungen überwacht werden, damit Religion und die gesetzlichen Rechte der Touristen und religiösen Massen geschützt werden.

China ist ein Land mit vielen Volksgruppen und mehreren Religionen. Ein richtiges Herangehen an die Arbeit mit Religion und Volksgruppen ist eine wichtige Voraussetzung für eine harmonische, stabile Gesellschaft. Nur mit umfassender Kontrolle lässt sich verhindern, dass Beamte im Namen von "religiösen Praktiken" sich selbst bereichern. Die Religion ist nicht unabhängig von den Gesetzen.

(Editor:Soong)

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