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"Das erlöste Lamm": Roman spiegelt tibetischen Geist wieder

Datum: 18.10.2011,15:57:00 Quelle:China Tibet Online


Der Autor Tsering Norbu (Foto aus sina.com)

In einem bizarren Traum sah Nyandrak seine verstorbene Frau in der Hölle für ihre begangenen Sünden leiden, nicht fähig, wiedergeboren zu werden. Als Nyandrak aus seinem Traum erwachte, kaufte er ein Lamm, das geschlachtet werden sollte, er erkannte in dem Tier seine verstorbene Frau.

Jeden Tag nahm Nyandrak das Lamm mit zu den Gebetsriten in die großen Tempel vom Lhasa, Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet, und bot so viel Geld wie er aufwenden konnten, um seine Frau aus dem ewigen Feuer zu retten.

Als sein frommes Tun anhielt, schien die Frau in seinen Träumen weniger zu leiden, ihr Gesicht war immer weniger zu erkennen - ein Zeichen für ihre Reinkarnation. Nyandrak, erkrankte jedoch kurz darauf an Krebs. Anstelle sich jedoch durch eine Krankenhausgebühr finanziell einzuschränken, fuhr er fort, seiner Routine mit dem Lamm nachzugehen.

Tsering Norbu's Geschichte "Das erlöste Lamm", ist eine Geschichte über ein Gebet und die Erlösung. Es ist eine lebhafte Schilderung der tibetischen Geisterwelt, entsprechend der Einschätzung durch das Komitee für den fünften Lu Xun Literaturpreis, einer der bedeutendsten Literaturpreise Chinas.

Das Buch wurde 2009 veröffentlicht und wurde schon kurz darauf zum Beststeller. Norbu wurde zum ersten tibetischen Schriftsteller, der die Auszeichnung erhielt. Der Preis wurde 1986 ins Leben gerufen, um den bekannten chinesischen Schriftsteller und Kritiker Lu Xun zu ehren.

1965 geboren, studierte Norbu später Tibetisch an der Tibet Universität in Lhasa. Er war Journalist bei der Tibet Daily Newspaper und arbeitete anschließend für ein Literaturmagazin.

In einem Interview mit Xinhua erklärte Norbu, dass der Preis der einzigartigen tibetischen Kultur und Religion zuzuschreiben sei, die ein untrennbarer Teil seiner Kindheit gewesen wäre. "Ich wurde im Glauben an die Hingabe zum Buddhismus erzogen, in der Gebete, endlose Niederwerfung und die Erlösung tägliche Erscheinungen waren", erklärte er.

Durch diese Erfahrungen ist es den tibetischen Schriftstellern besser möglich, ihren Lesern den tibetischen Geist zu vermitteln. "Der Leser mag seine eigene Interpretation der Geschichte vom "erlösten Lamm" haben, als ein Symbol für Güte und Barmherzigkeit oder für den Menschen in Harmonie mit der Natur", sagte er.

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