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Yaks und Tibeter

Datum: 09.12.2016,09:49:02 Quelle:China Tibet Online


(Foto aus Baidu.com)

Am 18. Mai 2014 wurde das weltweit erste staatliche Museum zum Thema Yaks, das Yakmuseum in Tibet, offiziell eröffnet. An der Wand des Museums stehen zwei Sätze, die die Beziehungen zwischen den Tibetern und den Yaks beschreiben: Der eine ist die Bemerkung des zehnten Dalai Lama und lautet,  Tibeter würden ohne Yaks nicht existieren, und der andere lautet, dass es dort, wo es Tibeter gibt, auch Yaks gibt.

Yaks begleiten als Schatz des Hochplateaus seit Jahrtausenden die Bevölkerung, und sie prägen den Charakter der Einwohner. Überdies verkörpern sie die Güte, den Fleiß und die Ausdauer der Hochplateaubewohner und sind dadurch zu einem einzigartigen Symbol sowie Zeichen des Hochplateaus Qinghai-Tibet geworden.

Der ganze Körper von Yaks sind Schätze. Das Leben der Tibeter, also die Bekleidung, die Verpflegung, die Unterkunft, das Reisen, der Brennstoff und der Ackerbau, ist aufs Engste mit Yaks verbunden. Die Menschen trinken Yakmilch, essen Yakfleisch und verbrennen Yakfladen. Das Haar der Tiere kann zu Bekleidung oder Zelten gemacht werden und ihre Haut ist der beste Rohstoff für Leder. Sie können sowohl zum Ackerbau als auch als Transportmittel eingesetzt werden. Überdies haben Yaks die Fähigkeit, Wege zu erkennen. Des Weiteren können sie gefährliche Routen und Sumpfgebiete leicht bewältigen. Darüber hinaus können sie Fallen entgehen und  daher als Reiseführer fungieren.

Yaks sind eine wichtige Säule des Lebens und der landwirtschaftlichen Arbeit der Tibeter. Die Menschennehmen jedoch nicht nur Ressourcen von den Yaks. Vielmehr ist die Zähmung der Yaks ein Prozess, in dem die Menschen und die Yaks voneinander abhängig sind und koexistieren. Die Kühe  werden von den Menschen bei der Entbindung unterstützt, was die Überlebensrate der Kälber erhöht. Die Kälber werden infolge der menschlichen Zucht von den Menschen abhängig. Dadurch werden die eigentlich aggressiven, wilden Yaks immer zahmer, insbesondere gegenüber ihren Herrchen. Um Wolfrudel und Schneeleoparden zu vertreiben, haben sich die Tibeter für Tibetdoggen entschieden. Nur diese Hunderasse greift die Yaks nicht an, während sie Wolfrudel und Schneeleoparden vertreiben und die Sicherheit der Yaks garantieren.

Yaks sind eine einzigartige Rinderrasse in hoch gelegenen, kalten Gegenden. Sie sind Pflanzenfresser und Wiederkäuer. Überdies sind sie die Säugetiere, deren Habitat weltweit am höchsten ist. Vor allem sind sie in Gebieten, die über 3000 Meter über dem Meeresspiegel liegen, auf dem Hochplateau China-Tibet in China beheimatet. Außerdem können sie der Höhe sowie der Kälte widerstehen. Des Weiteren sind sie strapazierfähig und belastbar. Ferner können sie gefährliche Routen, schneebedeckte Berge und Sumpfgebiete bewältigen. Zusätzlich  können sie schnell fließende Flüsse und Seen durchqueren, weswegen sie den Ruf “Boot auf dem Hochplateau” haben. 

Quelle: China Tibet Online

(Editor: Daniel Yang)

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