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Dêqên: Gesundheitszentrum im Kloster

Datum: 17.01.2017,11:24:13 Quelle:China Tibet Online

Neulich wurde das Gesundheitszentrum des Klosters Ganden Songtsenling eröffnet. Die zentrale Einheit der bewaffneten Polizei der Provinz Yunnan hat den Bau des Zentrums unterstützt. Das Zentrum garantiert die Gesundheitsversorgung der Mönche des Klosters sowie der Einwohner in der Nähe.

Das Kloster Ganden Songtsenling befindet sich in der Stadt Shangri-La des Autonomen Bezirks Ganden Dêqên der Tibeter in der Provinz Yunnan und hat den Ruf des kleinen Potala-Palasts. Seit langer Zeit haben die Mönche des Klosters Schwierigkeiten mit der medizinischen Versorgung. Die Offiziere und Soldaten der Zweigeinheit Dêqên der bewaffneten Polizei bestehen darauf, regelmäßig ins Kloster zu kommen, um medizinische Versorgung zu bieten. Sie werden als mobiler Gesundheitsdienst bezeichnet, aber dies kann das Problem der Gesundheitsversorgung nicht von Grund auf lösen. Die Fertigstellung des Gesundheitszentrums im Kloster Songtsenling stellt sicher, dass Mönche rechtzeitig zum Arzt kommen können. 

Es heißt, der Bau des Zentrums sei vollständig von der Zentralen Einheit der bewaffneten Polizei der Provinz Yunnan  finanziert worden. Die gesamten Investitionen belaufen sich auf 1,546 Millionen Yuan (rund 210.607 Euro) und die gesamte bebaute Fläche beträgt 416 Quadratmeter. Es hat einen Untersuchungsraum, einen Infusionsraum, einen Raum zur Physiotherapie, eine Apotheke usw. Außerdem wird es mit kompletten, medizinischen Einrichtungen ausgestattet und kann häufig auftretende Krankheiten diagnostizieren und behandeln, körperliche Untersuchungen durchführen usw.

Das Gesundheitszentrum ist nicht nur für die Mönche hilfreich, sondern auch für die Einwohner der drei Dörfer in der Nähe des Klosters. Am ersten Tag nach der Eröffnung des Zentrums strömten viele tibetische Bewohner aus der Nähe herbei, um Ärzte aufzusuchen. Unter ihnen war eine 78-jährige Seniorin Sangmo, die oft Tränen in den Augen bekommen. Da sie in einer abgelegenen Region wohnt und nicht richtig gehen kann, war sie nicht beim Arzt. Dann wurde das Zentrum vor ihrer Haustür eröffnet und sie kam voller Freude her.

Es heißt, die Zentrale Einheit der Bewaffneten Polizei der Provinz Yunnan werde das Zentrum langfristig fördern und alle benötigten Medikamente sowie Utensilien liefern. Darüber hinaus kommen die Truppenärzte regelmäßig ins Zentrum, um Patienten zu behandeln und das dortige Personal kostenlos zu schulen.

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

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