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Präsentation der Butterblumen-Anfertigung

Datum: 10.02.2017,09:11:51 Quelle:China Tibet Online




Am 15. Januar nach dem Mondkalender jedes Jahres feiert man im Ta’er-Kloster, einem buddhistischen Heiligtum, das Festival der Butterblumen. Bei melodischer, buddhistischer Musik glänzen die Butterblumen, Schätze des tibetischen Buddhismus, wieder, was Hunderttausende von Menschen anzieht.

Wie werden also die Butterblumen, die zusammen mit der Wandmalerei sowie der Dui-Stickerei als “Die drei Wunder des Ta’er-Klosters” bezeichnet werden, angefertigt?

Als eine Art wertvoller Kunstwerke sind die Techniken zur Anfertigung von Butterblumen komplex und schwierig. Da sich die Butter bei Kälte verfestigt und bei Wärme schmilzt, entscheiden sich die Kunstmönche in der Regel dafür, in der kältesten Zeit eines Jahres im kältesten Zimmern Butterblumen anzufertigen.

Bei der Anfertigung stellen die Künstler zuerst Gerüste mit Drähtenher und fixieren sie an der Decke. Neben den Gerüsten gibt es Kübel voller eisigen Wasser. Danach wird die Butter, die unterschiedliche Farben enthält, nach und nach an den Gerüsten angebracht.

Um zu vermeiden, dass Körpertemperaturen die Butterblumen beeinflussen, stecken die Kunstmönche ihre Hände ins eisige Wasser, bevor sie mit der Anfertigung beginnen.

Quelle: Tibet.cn 

(Editor: Daniel Yang)

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