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Suche nach der tibetischen Minyak-Kultur

Datum: 17.04.2017,08:41:55 Quelle:China Tibet Online

Vor Kurzem hat die von der Organisation für chinesische Autokultur organisierte Veranstaltung „Wiederholte Fahrt auf der Fernstraße G318“ begonnen. Mittlerweile ist die Kolonne in der Region Kham im Autonomen Bezirk Garzê der Tibeter in der Provinz Sichuan angekommen. Eine Gruppe von hübschen jungen Tibeterinnen und Tibetern singt und tanzt Gorchom auf der breiten Steppe, auf der überall Rinder und Schafe zu sehen sind, um die von weit her gekommenen Gäste zu begrüßen.

In der Region Kham, die zum Kulturkreis Kangba gehört, leben seit Generationen die alten tibetischen Stämme Minyak. Mit der tibetischen Kultur in Südwest- und Nordwestchina als Hauptteil ist die Kangba-Kultur eine vielfältige regionale Kultur. Sie ist auch mit der Kultur anderer Nationalitäten vereinbar. Die Kangba-Tibeter sind tapfer, hübsch, frei und unbefangen wie auch kühn und entschlossen. Unter den Tibetern sind sie Kämpfer und gescheite Geschäftsleute.

Der Autonome Bezirk Garzê der Tibeter befindet sich im Grenzgebiet zwischen der landwirtschaftlichen Kultur und der nomadischen Kultur. Seit Jahrtausenden beeinflussen die Han-Kultur und die tibetische Kultur einander und integrieren sich ineinander. Die Minyak betreiben hauptsächlich Landwirtschaft und auch zusätzlich Viehwirtschaft. Ihre Kleidung, Trachten und Wohngewohnheiten haben ihre eigenen Merkmale.

Die Minyak verstehen sich gut auf den Bau von Steinhäusern. Die mehrere Meter hohen Häuser haben normalerweise drei Stockwerke. Im Erdgeschoss werden Nutztiere gezüchtet. Man wohnt im Obergeschoss. In der Küche im ersten Stockwerk stellt jede Familie die Küchenutensilien wie Schöpflöffel, Teekannen, Lackwaren, Eimer, Töpfe und Schüsseln auffällig zur Schau. Jedes Utensil ist sehr sauber und glänzend geputzt. Daraus kann man ersehen, dass der Hausherr sehr fleißig und die Familie reich ist. Bis heute werden in der Region Minyak auch Gebäude mit Steinschnitten beibehalten. Die UN-Stiftung für den Schutz von Kulturgegenständen hat durch C14-Datierung bestätigt, dass der älteste Turm auf eine Geschichte von 750 bis 800 Jahren zurückblicken kann.

Im Kulturkreis Minyak glaubt man hauptsächlich an den tibetischen Buddhismus. In der breiten Minyak-Region verbreiten sich die Klöster, die seit dem 7. Jahrhundert gebaut wurden. Die meisten von ihnen sind aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Das berühmte Tagong-Kloster wurde im Jahr 652 gebaut und ist ein Kloster der Sakya-Schule. Die einzigartigen Gebäude, die wunderschönen religiösen rituellen Gegenstände, die wertvollen Buddha-Statuen, Thangka-Werke und Wandgemälde sowie die mysteriösen religiösen Lieder und Tänze präsentieren die glänzende religiöse Kultur der Klöster.

An dem heiligen Ort Minyak herrschen schlichte Volksbräuche. Die Höhenlage hier beträgt zwischen 3600 und 4400 Metern. Hier gibt es zahlreiche Landschaften wie Schneeberge, Steppen, Blütenmeere, Flüsse und Seen, und man kann die tibetische Kultur erleben. Auf dem breiten Land hat sich der heitere und zügellose Charakter der Kangba-Tibeter gebildet. Sie verstehen sich gut auf Singen und Tanzen und begrüßen mit dem schönsten lächelnden Gesicht jeden Gast.

Die Event-Veranstaltung der chinesischen Autokultur 2017 wird von iDriver Media abgehalten. China Tibet Online berichtet über die ganze Veranstaltung. Die Kolonne ist von Shanghai losgefahren und wird schließlich am Handelsposten Zham ankommen. Während der Fahrt werden die Sitten und Gebräuche entlang der Fernstraße G318 aufgezeichnet.

Quelle: China Tibet Online

Bilder von Xu Na

(Editor:Soong)

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