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Eine tibetische Malerin hält an ihrem Glauben fest

Datum: 19.04.2017,13:50:04 Quelle: China Tibet Online

"Es ist einfach schön, sonst nichts. Weil es schön ist, habe ich es gemalt. Das ist nicht symbolisch oder tiefgründig!", erklärt die tibetische Malerin Tangse Dawa aufrichtig.

Tangse Dawa wurde in Nyingchi, Tibet geboren. Als Kind hockte sie gern neben ihrem Vater und sah ihm zu, wie er auf der Kommode alle möglichen Tiere und Blumen malte. Ihre Grundbildung im Malen kommt wohl von ihrem Vater.

Tangse Dawas Leidenschaft und Durchhaltevermögen für die Malerei verschaffte ihr die kostbare Möglichkeit, an der Kunstschule Hangzhou in Zhejiang zu studieren. Nach Abschluss des Studiums zog sie zurück und wurde Kunstlehrerin am Veranstaltungszentrum für Kinder und Jugendliche in Lhasa. Während dieser Zeit lernte sie für zwei Jahre in einer Thangka-Malerei-Klasse der Universität Tibet systematisch diese Tradition, sodass ihre Kunstwerke nun sowohl zur Ausdruckart moderner Kunst passt, als auch die Besonderheiten der traditionellen Volkskunst beibehalten.

Tangse Dawas Kunstwerke sind so einfach und rein wie sie selbst. Im schnellen Rhythmus des Stadtlebens sind die Herzen voller Lärm und Hyperaktivität und nur wenige wollen entschleunigen, um nachzudenken. Tangse Dawa hält jedoch die ganze Zeit an ihrer ursprünglichen Motivation zum Malen fest: Egal ob es eine Blume, eine Wolke, ein Kloster oder ein Mensch ist, sie alle können in ihren Augen und ihren Bildern ihre Schönheit zeigen.

 

Autor: Jia Huajia

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)   

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