Thema:
Startseite > Kultur > Artikel

Chinesische Medizin ist Highlight beim OBOR-Forum

Datum: 17.05.2017,11:17:18 Quelle: China Tibet Online

Vom 14.-15. Mai wurde in Peking ein Gipfeltreffen zum internationalen Kooperationsprojekt Neue Seidenstraße (One Belt One Road, OBOR) durchgeführt. Der Leiter des Nationalen Verwaltungsbüros für Chinesische Medizin Wang Guoqiang nahm an der Eröffnungszeremonie und am Hohen Generalkongress teil und hielt außerdem eine Rede bei der parallelen Konferenz zum Thema "Volksherzen mehr verbinden". Dabei stellte er den OBOR-Baufortschritt bezüglich chinesischer Medizin vor und die wichtigsten nächsten Schritte.

Wang stellte vor, dass chinesische Medizin aktiv den OBOR-Vorschlägen diene. In Ländern auf der Strecke wurden 16 ausländische Zentren für chinesische Medizin gebaut, die bei der dortigen Bevölkerung beliebt sind. Derzeit wurde chinesische Medizin bereits auf 183 Länder und Regionen verbreitet. China hat mit ausländischen Regierungen 86 Kooperations-Verträge zu chinesischer Medizin abgeschlossen. Jährlich lernen über 13.000 ausländische Studenten in China chinesische Medizin. Etwa 200.000 ausländische Patienten kommen nach China, um mit chinesischer Medizin behandelt zu werden. Über 30 Länder und Regionen öffneten hunderte Schulen für chinesische Medizin. In der chinesischen Krankenpflegegruppe zur Pflege von Ausländern sind 10 Prozent für chinesische Medizin zuständig. Außerdem konnte chinesische Medizin bei der Prävention wichtiger Krankheiten Erfolge erzielen, z.B. hat die Anwendung des Anti-Malaria-Mittels Arteannuin in Gebieten mit viel Malaria wie Südostasien und Afrika effektiv die Erkrankungsrate gesenkt und unzählbar vielen Patienten das Leben gerettet. Die Forscherin Tu Youyou konnte durch die Entdeckung dieses Mittels den Nobel-Preis in Medizin gewinnen. Die chinesische Regierung unterstützt aktiv die Weltgesundheitsorganisation bei der Entwicklung traditioneller Medizin. Chinesische Akupunktur wurde ins immaterielle Weltkulturerbe aufgenommen. Die Werke "Interner Kanon des gelben Kaisers" und "Kompendium medizinischer Kräuter" wurden in den Katalog "Weltgedächtnis" aufgenommen.

Um den "OBOR-Entwicklungsplan Chinesische Medizin (2016-2020)" umzusetzen, wird das Verwaltungsbüro mit Kräften für die Förderung folgender Arbeiten sorgen:

1. Bau von 30 ausländischen Zentren für chinesische Medizin in Ländern entlang der Strecke. Für die Anwohner der Strecke sollen hochwertige Behandlungs- und Vorsorgedienste chinesischer Medizin angeboten werden.

2. Bau von 50 Kooperations-Demonstrations-Basen in China. Empfang der Bevölkerung entlang der Strecke, um Behandlungs- und Vorsorgedienste in Anspruch zu nehmen, Ausbildung, Gesundheitsreisen.

3. Gemeinsame Ermittlung mit OBOR-Ländern von 20 internationalen Standards für chinesische Medizin.

4. Internationale Registrierung von 100 Produkten chinesischer Medizin.

Zur Parallel-Konferenz "Volksherzen mehr verbinden" wurden über 400 Gäste eingeladen, unter anderem der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation, der Generalsekretär der UNESCO und der Generalsekretär der Internationalen Arbeits-Organisation.

 

Quelle: Xinhua News

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)   

Menschen

Mehr>>
 Reisebericht: Der Heimweg der Fels-Männer Tibet Geschichte: Tibet-Chefin und nepalesischer Schneider Starke Frau, die den Himmel beobachtet Tibetische “Verwandte” des Staatsanwalts Polizei bei Pfirsichblüten
12345
  

Auch interessant