Thema:
Startseite > Kultur > Artikel

Kleine Straßen in den tibetischen Regionen

Datum: 01.12.2017,10:53:57 Quelle:China Tibet Online

Bongkor ist eine typische kleine Straße in den tibetischen Regionen. Die Gegend Luhuo im Autonomen Bezirk Garzê der Tibeter befindet sich in den tibetischen Regionen in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Genau wie in den meisten kleinen chinesischen Kreisstädten kaufen die Bürger der Kreisstadt sowie die Bauern und Viehhirten in der Nähe Artikel des täglichen Gebrauchs auf der Hauptstraße, die auch das Zentralgebäude der Gegend ist.

In der tibetischen Sprache bedeutet „Bong“ „Stützen mit Holz“ und „Kor“ „Haus“. „Bongkor“ ist ein „mit Holz gestütztes Haus“. Auf der Bongkor-Straße kann man aus weiter Ferne den Qiuri-Fluss sehen. Es gibt noch eine feine Reliefwand und zierliche Landschaftswand. Die weiße, rote und gelbe Farbe in großer Fläche macht das Gebäude klar, prächtig, schlicht und großartig. Auf dem sonnigen Hochland glänzt es.

Auf der breiten Straße stehen Bars, Cafés, Supermärkte, Restaurants, Teehäuser, Schönheitssalons und Frisöre in dichten Reihen. Ohne die Gebetsmühlen und überall zu sehenden Gebäude mit tibetischen Dekorationen könnte man nicht glauben, dass man sich in einer kleinen Stadt auf dem Hochland befindet.

Einige alte Menschen nehmen die Gebetsmühlen in die Hand und murmeln vor sich hin. Andere sitzen auf Holzstühlen, trinken Tee und unterhalten sich. Eine Mutter kommt mit ihrer Tochter voll beladen vom Einkauf zurück…

Im Xianghe-Supermarkt für Getreide, Speiseöl und Gemüse empfängt die Besitzerin Silang Qiji die Kunden. In den Regalen liegen verschiedene Waren. Während sie einem Kunden Geld herausgibt, sagt sie: „Ich bin hier geboren. Seit langem bewirtschafte ich hier diesen Laden. Früher war die Straße schmutzig, chaotisch und schlecht. An Regentagen war alles schlammig und an sonnigen Tagen staubig. Es gab wenige Kunden, und mein Geschäft war schlecht. In einem Monat konnte ich nur etwa 1000 Yuan einnehmen, die die Lebenshaltungskosten der ganzen Familie nicht abdeckten. 2016 wurde die Fußgängerzone in Betrieb genommen. Die Straße hat sich völlig verändert. Weil sie sich neben dem Huoer-Platz befindet, kommen immer mehr lokale Bürger und Touristen hierher, um sich zu unterhalten und einzukaufen. Obwohl mein Laden klein ist, kann ich jeden Monat mehr als 5000 Yuan verdienen.“

In der früher abgeschlossenen kleinen Stadt auf dem Hochland kann man heute verschiedene Obstsorten kaufen, wie Äpfel, Birnen, Kiwis, Kokosnüsse, Bananen, Wassermelonen und Durian. 4FUN ist das beliebteste Café auf der Jinjiang-Straße. Um 11 Uhr vormittags kocht die Besitzerin Drolma schon Kaffee. Alles ist voller Kaffeeduft. Einige Kunden unterhalten sich mit leiser Stimme. Die farbigen Davidshirsch-Muster an den Wänden und die sich tief neigenden Hängelampen machen das Café modisch und künstlerisch. Drolma sagt, ihr Laden sei vor kurzem von der Hauptstraße hierher umgezogen. Die Umwelt hier sei gut. Es gebe auch viele Menschen, insbesondere am Abend. Viele Menschen singen, tanzen und unterhalten sich um den Platz herum und auf der Jinjiang-Straße. Daher gehe das Geschäft gut.

Autor: Liao Ruonan

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor:Soong)

 

Menschen

Mehr>>
Tibetischer Weihrauch zum neuen Jahr Wie die Ärztin Gu Haihui Tibet hilft Tsidrolma und ihr Lamm Qianhai: „Eisblumenpolizei zum Schutz von Sanjiangyuan“ Parkangestellte des Qinghaisees kümmern sich um überwinternde Wasservögel
12345
  

Auch interessant