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Die „Pfauen-Trachten“ von Tibet

Datum: 09.02.2018,14:44:29 Quelle: China Tibet Online

 Die „Pfauen-Trachten“ der Frauen von Burang

Die Großgemeinde Burang im tibetischen Regierungsbezirk Ngari grenzt an Indien und Nepal. Hier werden die einzigartigen tibetischen Trachten – die Burang-Trachten, erhalten, die auf eine Geschichte von mehr als 1000 Jahren zurückblicken können. Darunter sind die feinsten und einzigartigsten Trachten die „Pfauen-Trachten“ der Frauen. Das Dorf Kegya in der Nähe von der Gemeinde Burang befindet sich am Pfauen-Fluss. In sieben Familien in diesem Dorf werden sieben seit Jahrhunderten von den Vorfahren überlieferten Burang-Trachten erhalten.

Eine davon ist 25 Kilogramm schwer. Selbst bei der besten internationalen Modenschau kann man keine solche luxuriöse Tracht finden. Hundert Succinit-Stücke, zahlreiche Perlen, Reihen von roten Korallen, unzählbare Türkise, die fein geschnitzten Dekorationen aus Gold und Silber sowie die tausend Jahre lange Geschichte machen ihren Wert unschätzbar.

Legenden über die Burang-Trachten zufolge hatte vor Jahrtausenden der lokale Prinz Losang eine gutmütige, schöne Frau. Weil sie die Eifersucht und Verfolgung durch andere Konkubinen nicht ertragen konnte, verwandelte sie sich in einen Pfau und flog weg. Um ihr zu gedenken, stellten die lokalen Bürger nach dem Pfauenrad diese Trachten her. Deswegen werden sie auch als „Pfauen-Trachten“ oder „fliegende Trachten“ bezeichnet.

 

Selbst heute sind diese Trachten bei den lokalen wichtigen religiösen Aktivitäten unabdingbar. Jedes Jahr am 12. Tag des ersten Monats nach dem tibetischen Kalender feiert man im Kloster Kegya den Gedenktag zur Fertigstellung von 108 Hallen und Klöstern des Übersetzermeisters Rinchen Sambo. Dabei haben die Frauen von diesen sieben Familien diese Trachten an und führen während der Pause des Beschwörungstanzes der Mönche des Klosters Kegya den Xuan-Tanz auf.

 

 

Quelle: www.sctv.com

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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