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Tibet in Trickfilmen und Comics

Datum: 05.07.2018,10:04:14 Quelle:China Tibet Online

Tibet verfügt über einzigartige Schneelandschaften und eine vielfältige Kultur, und hat zahlreiche zeitliche und historische Veränderungen erlebt. Seit den vergangenen Jahren sind Trickfilme und Comics mit tibetischen Faktoren mit der schnellen Entwicklung der Kulturindustrie Tibets sehr beliebt.

1. Stop-Motion-Trickfilm „Ngagu Dompa“

Dieser vom Cartoon and Comic Centre der Tibet Tianli Group geschaffene Stop-Motion-Trickfilm erzählt aufgrund der Geschichten des in Tibet weit bekannten intelligenten Helden Ngagu Dompa, wie er Bosheit straft, Moral predigt und den armen Menschen dabei hilft, Schwierigkeiten zu überwinden, wodurch Intelligenz, Gutherzigkeit, Mut und Humor der Hauptrolle demonstriert werden.

Bei der Puppenanimation handelt es sich um Trickfilme, deren Hauptrollen von Lehmfiguren, Marionetten oder mit gemischten Stoffen gestalteten Figuren gespielt werden. Sie heißt auch Stop-Motion, bei der eine Illusion von Bewegung erzeugt wird, indem einzelne Bilder von unbewegten Motiven aufgenommen und anschließend aneinandergereiht werden. Dann wird ein Film nach Arbeitsgängen wie Synchronisation, Spezialeffekte und Farbenvergleich abgeschlossen.

Informationen zufolge ist die Produktion von „Ngagu Dompa“ abgeschlossen. Die Erstausstrahlung der tibetischen Version fand bereits Mitte Juni auf XZTV statt.

2. Der Jugend-Trickfilm „Yak Yak“

Es handelt sich um die erste Animationsserie Chinas, deren Hauptfigur auf dem Totem der tibetischen Kultur Yak basiert. Der Film zielt darauf ab, Beharrlichkeit, Mut, Unerschrockenheit, Schlichtheit, Sympathie, Hingebung und Ehrlichkeit des Yaks zu demonstrieren und dazu aufzurufen, dass alle Nationalitäten in Harmonie leben.

3. „Rock Dog“ geht nach Hollywood

„Rock Dog“ erzählt die Geschichte einer Tibetdogge namens „Bodi“, deren Eltern in ihrer Kindheit verstorben sind. Die Dogge kann aufrecht laufen. Später wird sie von einem Rock-Sänger, der auch Besitzer einer Bar ist, nach Beijing gebracht. Dort stürzt sie sich auf Rock-’n’-Roll und begegnet gleichgesinnten Freunden. Sie gründen die erste Hunde-Rock-’n’-Roll-Band in der Geschichte.

„Rock Dog“ ist der erste chinesische Trickfilm, der weltweit veröffentlicht wurde. Der Urheber Zheng Jun sagte, die Geschichte könnte von Hollywood aufgenommen werden, weil die kleine Tibetdogge das Heldentum im Hollywood-Stil und die in den USA beliebte Rock-’n’-Roll-Kultur demonstriert, und auch wegen der Faszination der mysteriösen östlichen Kultur.

4. Der Abenteuer-Trickfilm „The Tibetan Dog“

„The Tibetan Dog“ erzählt die Geschichte des einsamen und hilflosen zehnjährigen Han-chinesisch-tibetischen Mischlings Tian Jin, der wegen des Todes seiner Mutter nach Tibet zu seinem Vater Lagpa, der ihm fremd ist, fährt. Eines Tages rettet er auf der Steppe eine Tibetdogge und nennt den Hund „Dorje Yumchi“. Allerdings ereignen sich auf der Steppe viele Fälle, bei denen Menschen und Tiere angegriffen werden. Dorje wird irrtümlich für den Täter gehalten. Dorje Yumchi führt Tian Jin bis zum Schneeberg. Dort treffen sie den wahren Täter – Rakshasa. Um seine eigene Würde zu wahren und um für seinen ehemaligen Besitzer Rache zu nehmen, tötet Dorje Yumchi den Dämon Rakshasa. Vor dem Tod springt er von einer Seite der Klippe zur anderen Seite, womit er mit dem eigenen Leben seinen Besitzer Tian Jin schützt.

Es handelt sich um den ersten Abenteuer-Trickfilm, der gemeinsam von China und Japan produziert wurde. Er wurde in die Auswahlliste des französischen Festival d’Animation Annecy aufgenommen, das seit jeher als „Cannes der Animationsfilme“ bezeichnet wird.

5. Comic des tibetischen Epos „Gesar“

„Gesar“ ist das weltweit längste von den bisher entdeckten Epen. Das mündliche Epos, das von vielen Nationalitäten genossen wird, ist eine Frucht der nomadischen Kultur und repräsentiert die höchste Leistung der antiken volkstümlichen Kultur und der mündlichen Erzählkunst der Tibeter und Mongolen. Informationen zufolge hat der Autor seit Jahren die tibetische Kultur erforscht und die chinesische Malerei in dieses Werk eingebracht. Er versteht sich gut darauf, die großen Kriegsszenen darzustellen. Seine Techniken sind sehr begeisternd. Das Werk wurde auf Chinesisch, Englisch und Koreanisch in mehreren Ländern und Regionen auf der Welt publiziert.

6. „Tshangyang Gyatsho“ in Europa

Der vom 1994 geborenen Zhao Ze aus der Fachrichtung Animation der Anhui Normal University geschaffene Comic „Tshangyang Gyatsho“ wurde im französischen Paris publiziert. Bisher beträgt die Auflageziffer des ersten Bandes der französischen Version mehr als 10.000.

(Redakteur:Soong)

 

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