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Perfekter 72-stündiger, visumfreier Aufenthalt in Xi'an

Datum: 30.05.2018,11:22:34 Quelle: german.china.org.cn

Xi'an war im Laufe der Geschichte die Hauptstadt von 13 Dynastien. Sie ist der beste Zeuge von Chinas langer Geschichte und Kultur mit langer Tradition. Die Stadt bietet eine einmalige Mischung atemberaubender historischer und moderner Architektur. Dies erlaubt Touristen aus der ganzen Welt, in den Reichtum und die Unverwechselbarkeit ihres kulturellen Erbes einzutauchen.

Xi'an ist die Hauptstadt der nordwestchinesischen Provinz Shaanxi. Die Stadt nimmt an Chinas 72-stündiger visumfreien Transitregelung für Ausländer teil. Ein Besuch der Stadt ist wie das Lesen eines lebendigen Geschichtsbuchs. Man sollte es also nicht versäumen, sich in der überwältigenden Zeitreise in Xi'an zu "verlieren".

Um den Reiseplan gut zu entwerfen, sind hier einige Vorschläge, den 72-stündigen Aufenthalt in der Stadt zu perfektionieren:

 

Terrakottalegende: eine großartige archäologische Fundstätte

Das vielfältige Erbe in Xi'an ist allgegenwärtig. Das gilt insbesondere für die Terrakotta-Krieger und -Pferde. Dies ist eine Sammlung von mehr als 7000 lebensgroßen Terrakotta-Skulpturen. Sie dienen dem Schutz der Grabstätte von Qin Shi Huang, dem ersten Kaiser, der das Land geeint hat. Historische Aufzeichnungen haben gezeigt, dass über 700.000 Personen erforderlich waren und dass es etwa 30 Jahre gedauert hat, die Skulpturen fertigzustellen.

Die Figuren der Soldaten unterscheiden sich in Gesichtsausdruck, Kleidung, Frisur und Gesten. Dasselbe gilt für ihre Pferde, Streitwagen und Waffen. Diese Meisterstücke haben vielfältige detaillierte Belege geliefert, um die Geschichte des Militärs, der Kultur, der Kunst und der Wirtschaft der Qin-Dynastie (221-206 v.Chr.) zu erforschen.

 

Riesenpagode der Wilden Gans: Ein heiliger Platz für Buddhisten

Die Große Pagode der Wilden Gans wurde 652 während der Tang-Dynastie (618-907) errichtet. Sie wurde ursprünglich genutzt, um buddhistische Schriften und Reliquien, die der buddhistische Mönch Tang Xuanzang von der Seidenstraße und aus Indien zurückgebracht hat, aufzubewahren.

Die buddhistische Pagode steht in der südlichen Vorstadt Xi'ans. Sie ist ein ausgezeichnetes Beispiel der chinesischen Ziegeltürme im Pavillonstil, der von der westlichen Zivilisation inspiriert wurde. Der Turm ist 64 Meter hoch und hat sieben Etagen. Die unterste Seite des Turms ist 25 Meter lang. Zu den oberen Etagen hin verjüngt er sich, so dass eine Pyramidenform entsteht. Um einen guten Platz zum Fotografieren zu finden, kann man bis in die Spitze der Pagode steigen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt.

 

Historische Stadtmauer: Das Echo der Geschichte

Die Einheimischen sagen immer, eine Tour durch Xi'an sei nicht vollständig ohne einen Besuch der historischen Stadtmauer. Sie erstreckt sich seit dem 13. Jahrhundert zum Schutz um die Innenstadt. Sogar heute noch ist die massive, historische Stadtmauer stark und fest. Sie ist die am besten erhaltene Stadtmauer in China. Außerdem ist sie eine der ältesten noch erhaltenen militärischen Festungen der Welt.

Die Stadtmauer Xi'ans erstreckt sich über eine Länge von fast 14 Kilometern. Die beste Strategie, die gesamte Mauer zu sehen, ist vermutlich, mit dem Fahrrad zu fahren. Leihfahrräder sind überall verfügbar. Wer es gemütlich angehen lässt, braucht etwa eineinhalb bis zwei Stunden, um das gesamte Bauwerk abzuradeln. Man sollte insbesondere auf die spektakulären Tore, Bollwerke und den tiefen Graben, der die Mauer umgibt, achten.

Huaqing Sehenswürdigkeit: Erholung in der heißen Quelle

Die Besucher haben es sich verdient, sich in der Hua Qing Sehenswürdigkeit zu erholen. Das Gebiet ist 30 Kilometer westlich der Stadt Xi'an als touristische Sehenswürdigkeit angelegt. Man kann die historischen kaiserlichen Gärten besuchen. Darüber hinaus sollte man einige Zeit mit dem Bad in der heißen Quelle von Huaqing verbringen. Die heiße Quelle von Huaqing liegt am Fuß des Berges Lishan. Aus ihrer Vergangenheit hat sie einen guten Ruf, weil sie einst Tausende von Jahren von chinesischen Kaisern, Kaiserinnen und Konkubinen genutzt wurde.

 

Muslim-Viertel: Paradies für Feinschmecker

Feinschmecker werden in Xi'an verwöhnt. Die Stadt bietet eine schwindelerregende Vielfalt lokaler Geschmacksrichtungen und Snacks. Überall im Muslim-Viertel kann man den Duft von gebratenem Fleisch, Nudeln und Brot riechen. In dem Viertel tummeln sich Einheimische ebenso wie Touristen.

Die Vielfalt der örtlichen Snacks in diesem pulsierenden Viertel, das mit einer Küche mit muslimischem Einfluss aufwarten kann, sollte man nicht verpassen. Ein kultiges Gericht, das man kosten sollte, ist Yangroupaomo. Dabei handelt es sich um zerkleinertes, ungesäuertes Brot in Lammeintopf. Auch Roujiamo, eine Art chinesischer Hamburger mit einer Füllung aus saftigem Fleisch (oft Lamm oder Rind), wird an den Essensbuden auf der Straße angeboten. Andere Leckereien, die man leicht in der Stadt finden kann, umfassen Liangpi (kalte Nudeln), Granatapfelsaft und saure Suppenmaultaschen.

 

Die Große Moschee

Viele Ortsansässige glauben, die Seele des Muslim-Viertels wohne in der Großen Moschee. Sie ist die größte und vollständigste islamische Moschee in China. Ihre Geschichte reicht fast 1300 Jahre zurück. Sie bedeckt eine Fläche von mehr als 12.300 Quadratmetern und umfasst heute über 180 Hallen und Räume in fünf Hofräumen.

Die Große Moschee wurde 742 während der Tang-Dynastie errichtet. Damals hielten sich Gesandte aus dem Ausland in Xi'an auf, um ihre Ideen zu Religion, Wirtschaft und Kultur mit den Chinesen zu teilen. Seit dieser Zeit wohnen muslimische Händler in dieser Stadt.

 

Redakteur: Li Hongqing 

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