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Ein paar Gedanken über den Fortschritt in Tibet

Datum: 23.01.2016,17:36:47 Quelle: german.china.org.cn

Diejenigen, die schon in Tibet gewesen sind, waren vielleicht von den Wind flatternden Hada, den sich drehenden Gebetsmühlen, buddhistischen Anhängern, Lamas, lächelnden Gesichtern, dem prächtigen Potala-Palast, dem blauen Himmel, den weißen Wolken und dem klaren Wasser beeindruckt…Jedenfalls hinterlässt Tibet viele positive und unvergessliche Erinnerungen.

Wer noch nie dort war, kann sich nur in seiner Vorstellung ein Bild davon machen. Wird Tibet objektiv beschrieben, lernt man das echte Tibet kennen. Wird tendenziös davon erzählt, erhält man ein verzerrtes Bild.

Folglich sollte man am besten selbst nach Tibet fahren, um es richtig kennenzulernen und eigene Erfahrungen zu sammeln.

Viele Menschen, die nach Tibet kommen, bewundern die Landschaften und vergleichen Tibet mit anderen Orten. Um das echte Tibet zu verstehen, ist ein historischer Vergleich eine der objektivsten Möglichkeiten.

Ein solcher Vergleich birgt Überraschungen: Denn vor 50 Jahren dominierte in Tibet noch die Leibeigenschaft, heute leben die Tibeter wie alle anderen Chinesen auch in einer modernen Gesellschaft. Vor 50 Jahren konnten sie keine eigenen Entscheidungen treffen, heute haben sie dagegen das aktive und passive Wahlrecht und dürfen über regionale Angelegenheiten selbstständig entscheiden. Vor 50 Jahren wurden ihnen das Recht auf Bildung entzogen, heute genießen sie eine kostenlose zweisprachige Erziehung. Es gibt ein komplettes Schulsystem, inklusive Vorschule, Grundschule, Erwachsenenbildung, Berufsausbildung, Sonder- und Hochschulen.

Es gibt noch weitere Dinge, die man bewundern kann. Der Schutz der Religionsfreiheit, die zahlreichen Tempel, das vielfältige immaterielle Kulturerbe, das geschützt wird. Die tibetische Schrift ist heute so verbreitet wie nie zuvor. Die Lokalregierung hat Gesetze zum Schutz der Umwelt, des Kulturerbes, der Sprache und Schrift erlassen.

Ein historischer Vergleich zeigt, dass Tibet große Fortschritte gemacht hat und voller Hoffnung in die Zukunft geht.

Die Fortschritte Tibets lassen sich auf die Politik der regionalen Autonomie der Nationalitäten zurückführen. 1965 wurde das Autonome Gebiet Tibet gegründet, seitdem beschreitet die tibetische Bevölkerung sozialistischen Weg der Entwicklung und des Fortschritts. Befreite Leibeigene und Sklaven können ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Früher war Tibet rückständig, arm und abgeschieden vom Rest der Welt, heute ist es fortschrittlich, wohlhabend und offen. Das Sozialsystem Tibets hat einen historischen Schritt nach vorn gemacht, die Gesellschaft hat sich vollständig gewandelt.

Manche westliche Medien kritisieren, dass Tibet allmählich von der modernen Zivilisation verschluckt wird. Dem halten wir gegenüber, dass die Entwicklung Tibets von seiner Bevölkerung abhängt.

Wollen Sie Tibet besser kennenlernen, dann fahren Sie am besten aber selbst dorthin und überzeugen sich selbst.

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