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Qinghaier feiern gern an diesen beiden Orten Neujahr

Datum: 07.02.2017,09:28:37 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem habe ich von den entsprechenden Abteilungen aller großen Reisebüros von Xining in Qinghai erfahren, dass dieses Jahr immer mehr Qinghaier Neujahr nach Süden fliegen. Nicht wenige entscheiden sich für Chengdu oder Sanya.

Hainan: Ein Neujahr warm wie im Frühling

Am Nachmittag des 26.1. fuhr der Xininger Zhang Lin mit Eltern und Kind übers Neujahrsfest nach Hainan. Zhang Lin meint, dass er diese Möglichkeit nicht nur durch seinen dicken Geldbeutel, sondern vor allem wegen einer Änderung der Weltvorstellungen hat. Früher war es Brauch in Qinghai, Neujahr von Haus zu Haus zu gehen, um Neujahrsgrüße auszurichten, was sich in diesen Jahren geändert hat. Nun richtet man sich diese Grüße zwischen Familie und Freunden gemeinsam aus und spart viel Zeit, wodurch man verreisen kann.

Sichuan: Gut erreichbar, ein Paradies für Feinschmecker

Einige Tage vorm Neujahr schickte die Xiningerin Mo Yun seine Eltern zum Zug nach Sichuan. Sie meint, dass ihre Mutter gesundheitliche Probleme habe und jeden Winter am höhenbedingten Sauerstoffmangel leidet. Deshalb kaufte sie vor einigen Jahren in Sichuan ein Haus, wo sie ihre Eltern jeden Winter hinschickt. Jedes Frühlingsfest fährt sie auch dort hin, um das Fest mit ihren Eltern zu verbringen. Das schweißt nicht nur die Familie zusammen, sondern sie kann auch die vielen örtlichen Leckereien probieren. Sie meint, dass Sichuan nun schnell zu erreichen ist, in nur 2-3 Stunden mit dem Flugzeug oder nur einem Tag mit dem Zug.

Ein Verantwortlicher eines provinziellen Reisebüros erklärt, dass Winter die Hauptreisezeit für Reisen in den Süden in Qinghai seien. Das Reisebüro hat auch eine Hotline eingerichtet, um Reisende in den warmen Süden zu bringen. Dass sich nun immer mehr Leute entscheiden, im Winter zu verreisen, liege nicht nur am Wetter, sondern vor allem an den niedrigeren Preisen im Winter. Auch viele junge Leute bezahlen ihren Eltern eine Reise in den Süden, was ein Ausdruck der chinesischen Tugend der kindlichen Pietät sei.

 

Quelle: Xininger Abendzeitung

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)  

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