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Eine Reise durch das winterliche Tibet

Datum: 14.02.2017,09:37:02 Quelle: China Tibet Online

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Die Wintersonne strahlt sehr stark über Tibet, es ist angenehm warm. Der aus Shanghai stammende Herr Liu ist gerade mit dem Flugzeug auf dem Dach der Welt angekommen. Als er aus dem Flieger ausgestiegen sei, habe er erstmal tief durchgeatmet, sagt Liu. "Ich war schon ein paar Jahre nicht mehr hier, aber die tibetische Luft ist noch genauso frisch und sauber wie damals!"

Herr Liu hat ein klares Reiseziel: die Stadt Xigatse. Mit dem Zug fährt er also zunächst nach Xigatse, wo er sich innerhalb von ein paar Tagen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie das Tashilhunpo-Kloster, das Kloster Pelkor Chöde und vor allem das alte Parlha-Anwesen ansieht, um etwas über das Leben der Menschen in der früheren, traditionellen tibetischen Gesellschaft zu lernen.

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"Die Tibeter glaubten, dass Tote auferstehen und umherwandern können. Damit die Toten nicht in die Häuser reinkommen, waren die Eingänge oft sehr niedrig", erklärt Herr Liu. Liu deutet auf seinen Kopf und sagt, dass er sich an den vielen niedrigen Eingängen schon so oft den Kopf gestoßen habe, dass er inzwischen lauter Beulen und außerdem fürchterliche Kopfschmerzen habe.

Hinter dem Anwesen kann man in der Ferne den Mount Qomolangma (Everest) sehen. Dies ist der Hauptgrund für Herrn Lius Reise, und es ist auch der Grund, warum er direkt nach Xigatse gereist ist. Am Fuße des Qomolangma schaut Liu hinauf zum mächtigen, mysteriösen und wolkenverhangenen Berg, als den Gipfel am Morgen die ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages erreichen. "Diese Landschaft ist einfach unglaublich!", sagt ein sichtlich begeisterter Liu bei dem Anblick, der sich ihm da bietet.

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Je weiter man nach Westen kommt, desto tibetischer wird es! Als nächstes plant Herr Liu, via der Nationalstraße 214 entlang der  Landkreise Saga und Zhongba weiterzufahren, um die Schönheit von Natur, Wildtieren und Landschaft in dieser Region zu genießen, um zum Schluss ganz im Westen schließlich Ngari zu erreichen.

"Im tiefsten Tibet war ich schon einmal, aber gegenüber dem ersten Mal kamen mir die Unterschiede wirklich riesig vor. Die Leute hier sind aber immer noch so schlicht, einfach und angenehm wie früher, und die wunderbare Landschaft hat sich natürlich auch nicht geändert", sagte er dem Journalisten noch, bevor er aufbrach. "Derzeit kann man viele Eintrittskarten und Flugzeugtickets günstiger bekommen. Das ist auch gut so, denn die winterlichen Landschaften Tibets sind einfach unvergleichlich schön!"

 

Quelle: Tibet Daily

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li) 

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