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Bräuche und Neuheitendes tibetischen Neujahrs

Datum: 16.02.2017,14:56:46 Quelle:China Tibet Online


Das tibetische Neujahr ist das feierlichste Festival des tibetischen Volkes im Jahr. Überall ist eine deutliche, religiöse Stimmung zu spüren. Es ist ein Festival, bei dem man sowohl den Buddha verehrt als auch sich amüsiert.

Kurz vor dem tibetischen Neujahr fertigen die Haushalte einen Trichter voller Getreide namens “Qiema”. Dazu füllt man einen fein geschnitzten Holzbehälter mit gerösteten Weizenkörnern, Tsampa-Brei usw. Außerdem steckt man  Hochlandgerstenkörner und Butterblumenhinein, was für eine gute Ernte im kommenden Jahr steht; Hausfrauen fertigen sorgfältig eine Mehlspeise namens “Kasai”. Sie hat unterschiedliche Formen und wird gefärbt. Außerdem wird Zucker darauf gestreut. Es ist sowohl ein Kunstwerk zur Dekoration des göttlichen Tisches als auch eine Delikatesse zur Bewirtung von Gästen; am 29. Dezember nach dem tibetischen Kalender hängen alle Haushalte neue Gardinen auf und stecken neue Gebetsfahnen auf die Dächer. Darauf malen sie glückverheißende Zeichen und zünden Öfen an; alle Schulen des tibetischen Buddhismus organisieren Kulte zur Geistervertreibung und tanzen den Vajra-Tanz. Darüber hinaus rezitieren sie Sutren für Glück.

Zu Neujahrbildet das Auftischen der Speise “Gutu” zum Abendbrot ein fröhlichesEreignisfür die dortigen Tibeter. Den Teigen werden Sachen, die Unterschiedliches symbolisieren, beigemischt. Wenn man sie zu essen bekommt,  gibt es verschiedene Interpretationen.

Wegen der Einflüsse des Frühlingsfests kleben viele Tibeter am tibetischen Neujahr an Haustüren Neujahrsbilder und Duilian, aber die Inhalte der Bilder sind glückverheißende Tiere und Muster der Tibeter wie Löwen, Tiger etc. Auf Duilian stehen in der Regel tibetischsprachige Glückwünsche, die manuell geschrieben werden.

Mit der Entwicklung der Eisenbahn und des Flugverkehrs nach Tibet gibt es auf dem Blumenmarkt Tibets ständig Neuheiten. Nyima Tsering, Mönch des Jokhang-Tempels, sagte, dass die heutzuatage täglich dargebotenen Blumen von anderen Gebieten Chinas per Luftfracht nach Lhasa transportiert worden seien. Viele Gläubige hätten es gern, bei der Buddhaverehrung frische Blumen mitzubringen.

Es ist die Tradition vieler Gebiete Chinas, an Neujahr Senioren und Kindern Geldgeschenke zu geben. Damit hofft man, dass man Ihnen Glückwünsche und Glück bringen kann. Heute ist diese Tradition auch in Tibet angekommen. Tibeter, die immer glücklicher und immer wohlhabender werden, haben auch angefangen, Senioren sowie Kindern Geldgeschenke zukommen zu lassen.

Autor: Wenwen YI

Quelle: Tibet.cn 

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