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Frühlingsbergsteigen in Tibet gestartet

Datum: 13.04.2017,09:20:22 Quelle:China Tibet Online

Nahezu 400 Bergsteiger aus dem In- und Ausland beteiligen sich. 

Das Bergsteigen im Frühling, das viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, wird nach und nach gestartet, weil es wärmer wird. Es heißt, dass nahezu 400 Bergsteiger aus dem In- und Ausland den weltwelt höchsten Berg, den Mount Everest, den Qowowuyag-Berg, den sechsthöchsten Berg der Welt, und den Shishapangma-Berg, den vierzehnthöchsten Gipfel der Welt, im Frühling dieses Jahres besteigen. Unter ihnen wollen über 100 Personen den Qomolangma erklimmen. 

Es heißt, dass das Frühlings-Bergsteigen Anfang April beginnt und Anfang Juni endet. Laut bekannten Informationen brechen die ersten Bergsteiger in Lhasa auf. 

Nach der Ankunft der Bergsteiger aus allen Ländern im Hauptquartier des Qomolangma werden sie Zelte und Plätze aufbauen. Des Weiteren werden sie je nach der eigenen Kondition Anpassungstrainings durchführen. Nach den Trainings werden sie mithilfe der Bergführer und Koordinationsmitarbeiter auf höhere Stellen steigen. 

Was das tägliche Management angeht, hat der Bergsteigerverein Tibet unterwegs 4 Servicestellen eingerichtet. “Wir haben in Lhasa, Xigazê, Tingri und Gyirong Arbeitsstellen gegründet. An jeder Stelle gibt es unsere Mitarbeiter und Zuständigen.” Soinam meint, dass das Qomolangma-Hauptquartier außerdem noch mehrere Kontaktmitarbeiter, Dolmetscher und Diensthabende arrangiert habe.  

Qomolangma-Hauptquartier ans Stromnetz angeschlossen

Von den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute wurde der Campingplatz, wo ausländische Bergsteiger Zelte aufschlagen und der als “Internationales Dorf” bezeichnet wird, nie mit Strom versorgt und stattdessen die ganze Zeit Generatoren verwendet. Ab dem Frühling dieses Jahres wird das Qomolangma-Hauptquartier ans Stromnetz angeschlossen und dies hat der Geschichte, dass man im Qomolangma-Hauptquartier mit Generatoren Strom erzeugte, ein Ende bereitet. 

Diesel-Generatoren bringen beim Stromerzeugen viel Lärm mit sich und dies beeinträchtigt den Schlaf sowie die Erholung der Bergsteiger. Überdies führen diese Generatoren zur Umweltverschmutzung. “Früher hatte jedes Team den eigenen Generator und Bergsteiger konnten sich nicht gut erholen. Außerdem war die Verschmutzung auch schlimm. Nun gibt es Strom in den Zelten. Dies ist nicht nur umweltfreundlich, sondern es ist beim Heizen mit Strom auch praktisch.” 

Gleichzeitig hat das Zentrum den Lohntarif für die Yaks der dortigen Nomaden und die Anstellung von Yakarbeitern erhöht. Es heißt, dass die Güter und Ausrüstungen der Bergsteiger vom Hauptquartier bis zum Quartier an der Höhe von 6500 Metern von Yaks und Yakarbeitern transportiert werden. “Ein Bergsteiger wird mit 5 Yaks und einem Mitarbeiter ausgestattet. Wir werden nach der Anzahl der Yaks und der Anzahl ihrer Arbeitstage zahlen. Die Bezahlung der Yaks wird gesondert berechnet. Dieses Jahren haben wir das Budget dafür in hohem Maß erhöht.”

Quelle: Handelsblatt Tibet

(Editor: Daniel Yang)

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