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Seen in Sanjiangyuan werden größer

Datum: 17.05.2017,09:19:53 Quelle:China Tibet Online

Nach der Fernüberwachung des Satelliten haben die zehn Seen, deren Fläche über 200 Quadratkilometer beträgt, allesamt eine Tendenz zur Vergrößerung aufzuweisen. Hinzu kommt, dass Maßnahmen wie Abbau von Weideflächen zugunsten der Steppe und künstliche Vermehrung von Regenfällen umgesetzt werden. Dies sorgt dafür, dass sich das ökologische Gleichgewicht dieses Gebiets  in eine positive Richtung entwickelt.

 Sanjiangyuan befindet sich im Binnenland des Hochplateaus Qinghai-Sichuan. Hier entspringen der Yangtsekiang, der Gelbe Fluss und der Mekong. Die gesamte Fläche beläuft sich auf 366.000 Quadratkilometer. Es umfasst 17 Städte und Kreise. Außerdem macht es 43,88 % der gesamten Fläche der Provinz Qinghai aus. Das Gebiet garantiert die Sicherheit des hydrologischen Gleichgewichts Chinas oder gar Asiens und hat den Ruf  "Depot der Artenressourcen hoch gelegener, kalter Regionen".

Die zehn Seen von hier, deren Flächen größer als 200 Quadratkilometer sind, vergrößern sich allesamt, in erster Linie weil die Weideflächen zugunsten der Steppe abgebaut werden und Regenfälle künstlich erzeugt werden. Laut einer Statistik haben die künstlichen Regenfälle in den zehn Jahren von 2006 bis 2016 die Niederschläge um insgesamt 55,173 Milliarden Kubikmeter in Sanjiangyuan erhöht und dies gleicht dem Volumen von drei Stauseen der drei Schluchten.

 Ferner sind die Effekte des Abbaus der Weideflächen zugunsten der Steppe und der künstlichen Regenfälle für die Ausweitung der Steppe deutlich. Nach den Überwachungsergebnissen hat die durchschnittliche Heuproduktion aller Kreise in der Region Sanjiangyuan seit dem Anfang des Projekts ausnahmslos zugenommen.  Des Weiteren dehnen sich die Seen aus. All das hat zur Folge, dass sich das ökologische Gleichgewicht in eine positive Richtung entwickelt.

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

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