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Erlebnistourismus des Kreises Damxung - Ausgraben Chinesischer Raupenpilze

Datum: 05.06.2017,09:21:46 Quelle:China Tibet Online


„Schau mal!  Ich habe Chinesische Raupenpilze gesehen!“, sagte ein Tourist aus der Provinz Sichuan im Kreis Damxung der Stadt Lhasa des Autonomen Gebiets Tibet, als er erlebte, wie man Chinesische Raupenpilze ausgraben sollte. 

Ende Mai ist die beste Zeit, um Chinesische Raupenpilze auszugraben. In vielen Dörfern des Kreises Damxung, wo viele Chinesische Raupenpilze vorkommen, leben die Nomaden seit langer Zeit davon. Dieses Jahr fördert der Kreis Damxung den Erlebnis-Tourismus sehr.  

Damxung bedeutet im Tibetischen „ausgewählte, gute Weidefläche“. Am 27. Mai hat der Kreis Damxung eine einmonatige Themenveranstaltung „Treffen am Namtso-See - Suche nach Chinesischen Raupenpilzen“ gestartet, so dass die Touristen aus dem In- und Ausland den Spaß haben können,  im Gebirge Chinesische Raupenpilze ausgraben zu können. Am 27. Mai, dem ersten Tag des Events, haben die Touristen des Erlebnistourismus ingsesamt 100 Chinesische Raupenpilze ausgegraben.  

Da das Ausgraben sehr schwierig ist und die Erde nach dem Ausgraben zur Erhaltung des Ökologischen Gleichgewichts bearbeitet werden muss, hat der Kreis Damxung jedem Touristen einen Nomaden zugeordnet, so dass die Touristen Betreuung bei der Suche nach den mysteriösen Chinesischen Raupenpilzen bekommen konnten. Ferner lernten sie, wie man die ausgegrabene Erde wieder zurückschaffen soll. Ein Betreuer sagte dem Reporter: „Nach dem Graben der Pilze muss man sorgfältig die Erde zurückgeben. Nur wenn der Boden gut erhalten bleibt, können die Pilze jedes Jahr gut wachsen.“  

Touristen können kostenlos 5 ausgegrabene Pilze mitnehmen.  Die restlichen verkaufen die Nomaden-Betreuer selbst.

„Ich lebe seit langer Zeit in einer Stadt und habe schon lange nicht mehr Berge bestiegen. Diesmal habe ich persönlich erlebt, wie man kriechend auf den Bergen nach Pilzen suchen soll. Da hatte ich ein enges Gefühl mit der Natur und das war viel interessanter als die schnelle Besichtigung der Sehenswürdigkeiten nacheinander.“ Ein Tourist aus der Provinz Guangdong sagte: „Kein Wunder, dass die Chinesischen Raupenpilze so teuer sind. Sie sind echt schwer zu finden. Zum Glück helfen uns die Dorfbewohner.“ 

Der Dorfbewohner Lhundrup sagte dem Reporter, dass er ab dem Beginn der Saison des Grabens jeden Tag rund 30 Pilze finden könne. Heutzutage würden die Pilze an den Tourismus angekoppelt, so dass unser Einkommen erhöht wird. „Nach der Einführung des Tourismus sind die Straßen des Dorfes verbessert worden. Unsere landwirtschaftlichen Produkte können schon vor der Haustür  verkauft werden", sagte Lhundrup. „Die Dorfbewohner begrüßen sehr, dass die Touristen unser Leben erleben. Wir führen sie, wenn sie reiten, auf die Berge, um Pilze auszugraben. Wenn wir sehen, dass die Touristen es gern haben, freuen auch wir uns  sehr.“  

Jigme Tsering, Direktor des Kreises Damxung, sagte dem Reporter,  der Tourismus des Kreises werde dieses Jahr viele wichtige Aktionen haben. Dadurch könnten die Touristen persönlich die Landschaften und die kulturellen Besonderheiten erleben. „Wir werden durch Campen auf schneebedeckten Bergen, Suche nach Pilzen und andere Formen die Umwandlung der traditionellen Sehenswürdigkeitsbesichtigung zum Erlebnis-Tourismus vorantreiben.“

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

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