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Höchste Grundschule Chinas umgezogen

Datum: 24.08.2017,09:16:09 Quelle:China Tibet Online

Gekochte Kartoffeln, gekochter Mais... In der Abenddämmerung des 18. August haben die 53 Schüler von der ersten bis zur dritten Klasse der Grundschule der Gemeinde Pumajiangtang der Großgemeinde Nagarzê das erste Mahl nach dem Einzug in die neue Schule zu sich genommen. Bis dato ist die höchste Grundschule Chinas, die Grundschule der Gemeinde Pumajiangtang, als Ganzes umgezogen. Alle 148 Schüler und Lehrer der Schule sind in die Grundschule der Großgemeinde Nagarzê eingezogen.

Die Gemeinde Pumajiangtang befindet sich im Kreis Nagarzê des Regierungsbezirks Lhoka im Autonomen Gebiet Tibet. Durchschnittlich liegt sie 5373 Meter über dem Meeresspiegel und sie ist die höchste Gemeinde Chinas. Darüber hinaus grenzt sie an Bhutan. Der Sauerstoffgehalt des dortigen Ortes entspricht weniger als 40 % des Gehalts auf dem Flachland und der Druck beträgt nur die Hälfte. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei minus 7 Grad Celsius. Die Grundschule der Gemeinde Pumajiangtang wurde im Jahr 1986 gegründet und die dortige Einschulungsquote liegt bei 100%. Unter den Kindern des passenden Alters gibt es keinerlei Abbruch. Aber infolge der tatsächlichen Einschränkungen kann der didaktische Erfolg der Schule nicht gesichert werden.

„Infolge der Einflüsse der harten Naturbedingungen und des Klimas und auch zur Sicherung der Gesundheit sowie der Bildungsqualität der Kinder hat die Sport- und Bildungsbehörde der Gemeinde auf der Basis des Einverständnisses der ganzen nomadischen Bevölkerung am Anfang des Wintersemesters dieses Jahres die Umsiedlung der Grundschule durchgeführt. Im Rahmen dessen wurden alle Schüler und das ganze Lehrpersonal zur Grundschule der Großgemeinde Nagarzê umgesiedelt“, sagte Qimi Dorje, Direktor des Sport- und Bildungsamtes des Kreises Nagarzê dem Reporter.

Hinsichtlich der Aufnahme so vieler Schüler auf einmal sagte Norbu Tsering, Rektor der Grundschule der Großgemeinde Nagarzê, dass die Schule zwar unter Druck stehe, sich aber darum bemühe, sich bestens um die Lehrer und Schüler aus Pumajiangtang zu kümmern.

Der Sechsklässler Tashi Dawa hat schon einige Tage in der neuen Schule verbracht, aber er mussten weinen, wenn er an seine Eltern dachte. Er war jedoch erwartungsvoll gegenüber der neuen Schule. „Ich will fleißig lernen, um meinen Eltern zu danken“, sagte Tashi Dawa.

In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur der Großgemeinde Nagarzê mithilfe der Investitionen des Staates und der Lokalregierung erheblich verbessert. Des Weiteren haben sich der didaktische Erfolg und das Leben gewaltig verbessert. Dadurch ist sie in der Lage, mehr Schüler aufzunehmen. Nach dem Abschluss werden die Schüler dieser Schule allesamt in die weiterführende Schule des Kreises Nagarzê, die nur eine Straße entfernt ist, aufsteigen. In den letzten 6 Jahren haben sich die Leistungen der Oberschulaufnahmeprüfung dieser weiterführenden Schule im ganzen Regierungsbezirk Lhoka hervorgetan. Auf diese Art und Weise haben es viele Schüler aus dem Gebirge geschafft. Norbu Tsering sagte: „Wenn ein Schüler eine gute Ausbildung absolviert, kann er einer nomadischen Familie gewaltige Veränderungen bringen. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und arbeiten daran, eine gute Grundlage für ihr Leben zu schaffen.“

Quelle: Zeitung des chinesischen Bildungswesens

(Editor: Daniel Yang)

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