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Bezirk Gannan erzielt deutliche Erfolge bei Bekämpfung der Verwüstung

Datum: 01.12.2017,11:28:10 Quelle:China Tibet Online



Als wichtiger Sicherheitswall des ökologischen Gleichgewichts des Yangtse-Flusses und des Gelben Flusses weist die natürliche Steppe mit einer Fläche von über 4150 Mu (rund 277 Hektar) Progessionen unterschiedlicher Grade auf. Dies ist zu einer „hartnäckigen Krankheit“ der dortigen Region geworden.

Dafür setzt der Bezirk seit einigen Jahren effektive Maßnahmen in die Tatum. Bis heute ist die Fläche der degenerierten Steppe des Bezirks um 14,7 % zurückgegangen. Außerdem ist die Fläche der Steppe, die in einem mittleren Grad von Ratten befallen ist, von 15,726 Millionen Mu (rund 1,05 Millionen Hektar) auf 8,08 Millionen Mu (etwa 538.667 Hektar) gesunken.

Der Bezirk Gannan ist eines der wichtigsten nomadischen Gebiete Chinas. Es kann relativ viel Vieh tragen und die dortigen Weideflächen sind ergiebig. Des Weiteren gibt es hier keine industrielle und landwirtschaftliche Verschmutzung. Ferner sind die Bakterien hier rar. Des Weiteren sind wilde, wertvolle Mittel der traditionellen chinesischen Medizin reichlich. Seit langer Zeit weist die hiesige Steppe wegen der exzessiven Viehwirtschaft, des Rattenbefalls etc. auf großen Flächen gravierende Degenerationen, Verwüstungen und Versalzung auf, weswegen der Boden kahl geworden ist.

Von 2011 bis 2016 hat der Bezirk Gannan den Bauern Steppe-Ökoprämien in Höhe von 1,70736 Milliarden Yuan (rund 218 Millionen Euro) überwiesen. Dies hat einerseits das Einkommen der Nomaden erhöht, andererseits  die Steppe Jahr für Jahrentlastet, so dass eine Balance zwischen Steppe und Vieh hergestellt werden konnte.

Ratten sind einer der gefährlichsten „Feinde“ der Steppe. Der Bezirk versucht, Ratten durch biologische Mittel zu bekämpfen. Dabei haben sie Füchse und Falken experimentiell gezähmt. Durch die Ausnutzung der Nahrungskette werden Ratten dezimiert. Seit 2010 wurde schon von Ratten befallene Steppe mit einer Fläche von 16,6995 Millionen Mu (etwa 2,13 Millionen Hektar) bearbeitet. Verglichen mit vor zehn Jahren ist die Fläche um über 7 Millionen Mu (ca. 891.756 Hektar) zurückgegangen.

Außer Maßnahmen des Viehverbots, Aussäen von Grassamen, Rattenbekämpfung, Wüstenbekämpfung etc. hat der Bezirk Gannan nach 2010 11.200 Personen abgeschoben, die illegal in der Steppe Chinesische Raupenpilze graben, Erde sowie Sand graben usw. Darüber hinaus haben sie Projekten und Mineralienerkundungsunternehmen, die ohne Erlaubnis Steppenflächen für sich nutzten, 74 Bescheide zugestellt. Ferner haben sie 2,2831 Millionen Yuan (etwa 290.856 Euro) als Gebühren zur Wiederherstellung der natürlichen Steppe erhoben. Derzeit wird nach und nach die Erholung der Vegetation gefördert.

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

 

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