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Forstpolizei lässt wilde Tiere frei

Datum: 09.01.2018,08:47:01 Quelle:China Tibet Online



Am 4. Januar 2018 haben Forstpolizisten des Autonomen Bezirks Garzê in der Provinz Sichuan ein Blauschaf, das die staatliche Schutzstufe 2 genießt, freigelassen.

Im Jahr 2011 hat der Dorfbewohner Wang im Wald ein kleines Blauschaf entdeckt und es behandelt. Nach einem 7-jährigen Halten ist das ehemalige Lamm bereits zu einem mächtigen Bock gewachsen.

Nach einer Untersuchung wurde festgestellt, dass Wang ohne legale Formalitäten zur Zucht wilder Tiere staatlich geschützte, wilde Tiere hält. Nach einer Belehrung zeigte sich Wang willens, in Kooperation mit der Forstpolizei das Schaf freizulassen.

Infos: Blauschafe (Pseudois nayaur) haben eine mittlere Größe und ihr Erscheinungsbild ist zwischen wilden Schafen und wilden Ziegen. Sie leben von Gras und Ästen sowie Zweigen von Büschen. Im Winter fressen sie getrocknetes Gras. Oft gehen sie zu festen Stellen zum Saufen. In kalten Zeiten lecken sie auch an Eis oder Schnee. Sie haben keine festen Bewegungsrouten oder Aufenthaltsorte. Wenn es an steilen Klippen einen kleinen Platz für Hufe gibt, können sie hochklettern. Bei einem Sprung können sie 2 bis 3 Meter in die Höhe hüpfen. Wenn Sie hinunterspringen, können sie bei einem Sprung mehr als zehn Meter zurücklegen, ohne sich zu verletzen. Im Winter werden sie brünstig und paaren sich. Zwischen dem Juni und dem Juli des nächsten Jahres gebären sie Junge und jedes Jahr meistens nur ein Junges. Ihre natürlichen Feinde sind in erster Linie Schneeleoparden, Rothunde, Wölfe und große Greifen wie Altweltgeier, Steinadler etc. Sie genießen die staatliche Schutzstufe 2.

Quelle: Tibet.cn 

(Editor: Daniel Yang)

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