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Gannan: Der Garten Eden im Herzen eines US-Fotografen

Datum: 26.03.2018,09:19:50 Quelle: China Tibet Online

Gannan liegt im Südwesten von Gansu in China, am Rand des Qinghai-Tibet-Plateaus. Einst war es ein Hauptfenster der alten Seidenstraße. Vermarktet wird es als "Chinas ethnischstes Reiseziel" oder "Chinas schönstes Reiseziel".

 

Das Sangke-Grasland

Das Sangke-Grasland ist ein von Bergen umrahmtes flaches Hochlandsgrasland reich an Gras und Wasser. An jedem 13. Tag des siebten Mondmonats veranstalten die sieben großen Stämme von Sangke hier ein Pferderennen. Auf dem Grasland sammeln sich Hirten von allerorts und es wimmelt von Zelten, da ist ordentlich was los. Auf der ganzen Strecke kann man die Graslands-Landschaft ansehen. Im Grasland kann man an Aktivitäten der tibetischen Familienhotels teilnehmen, wie Lagerfeuerabende und Pferdereiten und zur Natur zurückkehren.

 

Zhagana

Zhagana ist ein durch hohe Berge verstecktes tibetisches Dorf. Überall ragen die Berge empor, der höchste 4500 m hoch. Das Umland wurde zum Großteil der Natur überlassen.

Der Fotograf Joseph Locke der US-Zeitschrift National Geographic meinte 1922 nach einer Reise nach Zhagana: "Mein ganzes Leben habe ich nie so atemberaubende Landschaften gesehen. Wenn der Autor der Genesis gesehen hätte, wie schön Tewo ist, hätte er sicher den Geburtsort von Adam und Eva dorthin verlegt."

 

Gahai-See

Der Gahai-See ist ein noch nicht touristisch erschlossener See und zudem der größte Süßwassersee von Gannan. Der Fluss schlängelt sich, die Vegetation ist üppig und am Ufer sind viele seltene Vögel zu sehen.

 

Langmu-Kloster

Langmu-Kloster ist eigentlich gar kein Kloster, sondern der Name eines kleinen Städtchens. Geographisch ist Langmu-Kloster besonders. Außerdem gibt es schöne Berge und Gewässer. Vermarktet wird es als "Kleine Schweiz des Ostens". Zwischen alten Zypressen und dunklen Kiefern liegen verstreut die Wohnhäuser.

 

Labrang-Kloster

Das Labrang-Kloster ist eins der sechs großen Klöster der tibetisch-buddhistischen Gelug-Schule und das international renommierteste Institut für tibetischen Tantra. In ihm ist das tibetisch-buddhistische Lehrsystem am ausgereiftesten. Es wird als "Welt-Tibetologieinstitut" vermarktet. Zu seiner Blütezeit lebten hier über 4000 Mönche. Nur der Potala-Palast ist größer.

Die Mauer außerhalb des Klosters besteht aus über 2000 Gebetsmühlen, was den Korridor zum weltweit längsten seiner Art macht. Um alle Gebetsmühlen zu umrunden braucht man mindestens über eine Stunde. Im Kloster werden über 10.000 ethnische Relikte und buddhistische Kunststücke aufbewahrt. Auch gibt es vielerlei Buddhastatuen, alte Klassiker und Wandgemälde.

 

Quelle: www.lzcbnews.com

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing 

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